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Zeit und Geschichte

UnVergessen: die Theologin Dorothee Sölle

Dirk Liesemer
Autor und Reporter
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Dirk LiesemerSonntag, 14.11.2021

In der Serie UnVergessen stellen wir einmal im Monat eine Person vor, vorzugsweise eine Frau, die einen wichtigen Beitrag zur Geschichte geleistet hat und trotzdem kaum mehr bekannt ist. Erschienen sind etwa Beiträge über Politikerin und Pionierin Ellen Ammann, über Louise Schroeder, die erste Bürgermeisterin Berlins, ferner über die Umweltschützerin Erna Kretschmann sowie über die Widerstandskämpferin Nancy Wake

Heute ist nun Dorothee Sölle an der Reihe, hier mehr zu ihr: auf Wikipedia, auf einer ihr gewidmeten Internetseite, auf dem Portal Rheinische Geschichte und auf Feinschwarz, der Seite für Theologisches Feuilleton.

Warum auch immer hat mir der Youtube-Algorithmus das Interview mit Günter Gaus auf die Oberfläche meines digitalen Bewusstseins gespült. Vielleicht weil ich in der Vergangenheit schon das ein oder andere Gaussche "im Gespräch mit" gesehen habe.

Es gibt auf den ersten Blick keinen perfekten Grund, um genau jetzt und heute an Dorothee Sölle zu erinnern: jedenfalls keinen Jahrestag oder kein besonderes Ereignis. Und doch: Wer sich auf das Gespräch einlässt – und ich finde, es lohnt sich –, lernt eine Frau kennen, eine linke Protestantin, die im wahrsten Sinne des Wortes ihrer Zeit voraus war.

Soll heißen: Ihre Auffassungen von Kirche, jedenfalls so weit sie diese in diesem Gespräch zum Ausdruck bringt, haben sich in einem erstaunlichen Maße durchgesetzt. Schon 1969 forderte die damals vierzig Jahre alte Dorothee Sölle eine Kirche, die sich für gesellschaftspolitische Fragen öffnet und die sich gegen eine, wie sie es formuliert, "Re-Faschisierung" positioniert. Beides Ansinnen, die damals keineswegs so selbstverständlich waren, wie man meinen könnte.

Heute gilt Dorothee Sölle oft als feministische Theologin. In diesem Gespräch tritt sie hingegen weniger als Feministin auf, vielleicht wurde sie das auch erst später, sondern als eine kluge, bedächtige Theologin, die nicht zuletzt eine theologische Reflektion über die Verbrechen der NS-Zeit einforderte: "Auschwitz muss Konsequenzen haben, auch für das Denken einer Theologie und auch für die Gottesdienste." Vielleicht also ist dieser piq am heutigen Volkstrauertag doch recht passend.

UnVergessen: die Theologin Dorothee Sölle

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