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Pop und Kultur

Jan Paersch
Autor für taz, Jazz Thing, Galore und andere
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piqer: Jan Paersch
Donnerstag, 10.11.2016

HipHop oder Jazz - Makaya McCraven ist's egal

Dass es keine Revolution ist, HipHop und Jazz zusammenzubringen, muss man hoffentlich niemandem mehr erklären. Ein 33-jähriger wie Makaya McCraven ist mit Beats und Raps aufgewachsen. Und in der Chicagoer Impro-Szene fragt dich keiner, ob du Jazzer oder Rocker bist. Der Schlagzeuger McCraven ist seit Jahren einer der gefragtesten Sessionmusiker der Windy City. Für sein hochgelobtes 2015er Album "In The Moment" zerlegte er Konzert-Aufnahmen mit ausgedehnten Jams in ihre einzelnen Bestandteile und schob wohlig wabernde Bassläufe oder repetitive Drumpatterns in den Vordergrund. So ist ein groovebetonter Sound entstanden, mit Gästen an Saxophon, Gitarre und Vibraphon, fast ohne elektronische Beats. Selten sind instrumentaler HipHop und Modern Jazz auf so relaxte und organische Weise zusammengekommen. Anspieltipp: "Butterscotch".

McCraven kommt leider nicht auf Deutschland-Tournee, aber am Samstag tritt er beim Hamburger Überjazz auf, das Genres wie RnB, Funk und Electro mit Jazz vereint. Bei dem Indoor-Festival sind auch andere piqd-Favoriten wie Meute und Sarathy Korwar vertreten. Headliner ist das Cinematic Orchestra. Auch sie haben nie einfach nur traditionellen Jazz gespielt.

HipHop oder Jazz - Makaya McCraven ist's egal
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