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Pop und Kultur

Jan Paersch
Autor für taz, Jazz Thing, Galore und andere
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piqer: Jan Paersch
Donnerstag, 06.07.2017

Ein schwedischer James Brown? Nils Landgren über Kindheit, ABBA und viereckige Deutsche

Er ist einer der bekanntesten europäischen Jazzmusiker: ungefähr eine Million Alben hat Nils Landgren für sein deutsches Label ACT verkauft. Der Schwede ist nicht bloß Posaunist, Sänger und Bandleader, sondern auch Musik-Professor in Hamburg und seit 2012 künstlerischer Leiter der Jazz Baltica.

In einem ausführlichen Interview erzählte mir Landgren, in fließendem Deutsch, von drei Generationen Blasmusikern in seinem Heimatdorf Degerfors, Berufsperspektiven als Stahlarbeiter ("Ich wusste, wenn ich hier bleibe, dann sterbe ich. Ich hätte mich tot gesoffen.") und dem Erfolgsgeheimnis von ABBA. Gesprächspartnern seines Kalibers säße man gerne öfter gegenüber: tiefenentspannt, von großer Ernsthaftigkeit.

Landgrens neues Album "Unbreakable" ist gerade erschienen, sicher kein Meilenstein des Genres, aber ein gut gelaunt groovendes Funk/Soul/Pop-Album. 61 ist Landgren nun und sagt: "Ich werde spielen, solange ich stehen kann. Und wenn ich nicht mehr stehen kann, dann sitze ich. Und wenn ich nicht mehr sitzen kann, dann liege ich."

Ein schwedischer James Brown? Nils Landgren über Kindheit, ABBA und viereckige Deutsche
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