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Klima und Wandel

Daniela Becker
Umweltwissenschaftlerin und Journalistin
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piqer: Daniela Becker
Mittwoch, 03.08.2016

Regen zur falschen Zeit und neue Schädlinge: wie der Klimawandel deutschen Bauern zu schaffen macht

Die Bauern wissen es längst: der Klimawandel ist deutlich spürbar und er verändert die Art der Nahrungsproduktion.

Etwa im Land Brandenburg, das für die Landwirtschaft der Zukunft als eine Art Testregion gelten kann. Denn durch seine lehmigen Sandböden, unterdurchschnittliche Ackerqualität und dem Kontinentalklima treten Klima-Effekte hier schneller und heftiger auf als in anderen Gebieten.

"Deswegen ist der Sommergetreideanbau in Brandenburg extrem zurückgegangen, wir haben fast kein Sommergetreide mehr hier. Kartoffel hat Brandenburg, glaube ich, noch 15.000 Hektar, also Zuckerrübe ist auch viel weniger. Dann gibt es noch ein bisschen Sonnenblume, die auch nur einen begrenzten Anbau hat. Und alle anderen Sommerkulturen sind vom Prinzip her aus Brandenburg fast verschwunden, ja."

Mein Mit-Piquer Ralph Diermann hat hier kürzlich auf das Dossier hingewiesen, mit dem das Blog klimafakten.de theoretisch zusammenfasst, wie sich die Erderwärmung auf die Erzeugung von Lebensmitteln auswirkt.

Dieser Beitrag (Audio und Text) des Autors von Deutschlandradio Kultur ist eine schöne Ergänzung, die aufzeigt, wie einige deutsche Landwirte ganz praktisch versuchen, sich den neuen Gegebenheiten und Herausforderungen anzupassen.

Regen zur falschen Zeit und neue Schädlinge: wie der Klimawandel deutschen Bauern zu schaffen macht
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