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Klima und Wandel

Ralph Diermann
Energiejournalist
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piqer: Ralph Diermann
Mittwoch, 03.08.2016

Sterbende Städte, flüchtende Farmer: Wie die Dürre den kalifornischen Obstgarten austrocknet

Als Dust Bowl wurden in den Dreißiger Jahren große Teile des Mittleren Westens der USA bezeichnet. Dort herrschte damals eine schwere Dürre, die einen großen Teil der Ernte verdorren ließ. In der Folge mussten hunderttausende Menschen die Region verlassen. Viele von ihnen gingen nach Kalifornien, um im fruchtbaren Central Valley eine neue Existenz aufzubauen.

Ausgerechnet dort, im Gemüse- und Obstgarten der USA, könnte sich die Geschichte nun wiederholen. Schon seit langem ist das Wasser im Central Valley knapp, vor allem aufgrund der intensiven Bewässerung der Plantagen. Doch nun kommt auch noch eine extreme Dürre hinzu, die bereits seit fünf Jahren anhält. Die Los Angeles Times hat in einer mit dem Pulitzer Preis ausgezeichneten, langen Reportage – inklusive beeindruckender Fotos – nachgezeichnet, was dies für die Bewohner der Region bedeutet. Wie Existenzängste wachsen, Familien zerbrechen, Gemeinschaften auseinanderfallen. Die Autorin Diana Marcum besucht sechs Dörfer, die besonders stark unter der Dürre leiden. Die Szenen, die sie schildert, vermitteln ein Bild von Kalifornien, das nicht viel vom gewohnten Glanz und Glamour hat. Schade nur, dass sich Marcum vor der Frage drückt, welche Verantwortung die Farmer selbst für den Wassermangel tragen.

Sterbende Städte, flüchtende Farmer: Wie die Dürre den kalifornischen Obstgarten austrocknet
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