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Flucht und Einwanderung

Fabian Köhler
freier Journalist, Politik- und Islamwissenschaftler (M.A.)
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piqer: Fabian Köhler
Dienstag, 18.07.2017

Einfach mal stehen bleiben: Tipps zur Abschiebeverhinderung im Flugzeug

Vielleicht habt ihr in den vergangenen Tagen auch von der Geschichte gehört, wonach Gäste einer spanischen Fluglinie die Abschiebung eines Flüchtlings [Nachtrag: nur vorläufig] verhinderten. Wenn nicht: Als sie bemerkten, dass mit ihrem Flug ein senegalesischer Flüchtling von Barcelona nach Dakar abgeschoben werden sollte, zeigten sich spontan rund 50 Passagiere mit dem Mann solidarisch und verhinderten den Start des Flugzeuges. Wie? Einfach indem sie sich weigerten, ihre Plätze einzunehmen bis der Pilot die Maschine schließlich räumen ließ. Hier die ganze Geschichte

Für jene, die nun auf den Geschmack gekommen sind und der nächsten Abschiebeverhinderung nicht unvorbereitet gegenübertreten wollen, hat das Vice-Magazine einmal Wissenswertes rund ums Thema Abschiebung via Flugzeug zusammengetragen. Neben den Schilderungen geglückter und nicht geglückter vergangener Abschiebe-Verhinderungen, gibt es in dem Text auch ganz praktische Tipps für das ethisch vorbildliche Verhalten an Bord eines Abschiebefliegers.

Für jene, die das Ganze lieber audiovisuell mögen, haben Aktivisten vor einigen Jahren dieses unterhaltsame Video-Tutorial zum Thema erstellt. 

Einfach mal stehen bleiben: Tipps zur Abschiebeverhinderung im Flugzeug
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Kommentare 3
  1. Timonidas Martell
    Timonidas Martell · vor 5 Monaten

    Ich hab 5 Minuten gebraucht um durch den Einsatz von Google ihre Behauptungen als Lügen zu entlarven. 11 Menschen die den protest initiert haben wurde der Flug untersagt, 130 Passagiere die nichts damit zu tun hatten kamen 4 Stunden verspätet an Ihrem Ziel an und der "Flüchtling" war übrigens trotzdem an Bord und wurde gemäß dem spanischen Gesetz abgeschoben. Hier wurde keine Abschiebung verhindert. Und falls Sie glauben dass die sozialistische Partei Spaniens an dem Tag auch nur eine einzige Stimme gewonnen hat bitte ich Sie nochmal scharf nachzudenken, das einzige was Ihr mit solchen Aktionen erntet ist Verachtung, das gilt für Eure Proteste und Blockaden gegen demokratische Parteien, Eure Randalen in Hamburg während des G20 Gipfels und jede andere Form von Aktivismus welcher dem Großteil der Gesellscahft einfach nur noch auf die Eier geht.

    1. Fabian Köhler
      Fabian Köhler · vor 5 Monaten

      Lieber Thimonidas Martell, die fünf Minuten hätten Sie sich sparen können und stattdessen auf den von mir verlinkten SpOn-Text klicken können. Dort werden nämlich meine "Lügen" und ihre "Entlarvungen" wunderbar in Einklang gebracht. Die Info, dass der Mann leider dann doch abgeschoben wurde, habe ich nachgetragen. Danke für den freundlichen Hinweis.
      Da Sie dann immer noch ein paar Minuten übrig hätten, könnten Sie auch noch auf den von mir gepiqten Vice-Text klicken (das ist der eigentlich Sinn dieser Plattform), um festzustellen, dass "wir mit solchen Aktionen" nicht nur Verachtung, sondern auch die Verhinderung von Abschiebungen erreichen. Wobei die Bezeichnung "wir" zu viel der Ehre ist. Ich hatte leider noch nicht das Glück, an so einer Aktion teilnehmen zu dürfen.
      Was die ganze Sache mit Spaniens sozialistischer Partei und den G20-Protesten zu tun haben soll, müssen Sie mir noch einmal erklären. "Der Gesellschaft auf die Eier gehen" klingt aber auf jeden Fall schon einmal nach einer vernünftigen Sache.

    2. Timonidas Martell
      Timonidas Martell · vor 5 Monaten

      @Fabian Köhler Gern geschehen.

      Vorrausgestzt dass die Person nicht einfach in den nächsten Flieger gesetzt wird was mit Sicherheit meistens der Fall sein wird. Oh und ihr erreicht noch etwas das ich vergessen hatte, einen fortschreitenden Rechtsruck in der Gesellschaft, vielen Dank dafür.

      Sie machen auf mich einen sehr weltbürgerlichen kosmopolitischen Eindruck Sie reisen sicher sehr viel da wird sich die Gelegenheit bestimmt noch ergeben. Dann dürfen Sie sich entweder mit dem Kapitän freuen eine Gelegenheit erhalten zu haben bei der Sie ihre moralische Überlegenheit demonstrieren dürfen, oder Sie machen es wie die Kollegen in Spanien und gehen einfach 200 unbeteiligten Leuten auf die Eier.

      "Was die ganze Sache mit Spaniens sozialistischer Partei und den G20-Protesten zu tun haben soll, müssen Sie mir noch einmal erklären."

      Will ich versuchen. Linker Aktivismus hat meiner Erfahrung nach vor allem zur Folge das mehr und mehr Menschen sich von Links im allgemeinen distanzieren wollen, bzw. unentschlossene "dann erst recht" rechten Parteien ihre Stimmen geben. Der Vergleich mit dem G20 war in der Tat etwas unangebracht da das mit Aktivismus nichts mehr zu tun hatte.