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Zukunft und Arbeit

Cornelia Daheim
Zukunftsforscherin
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piqer: Cornelia Daheim
Mittwoch, 01.06.2016

Das erste Gebäude aus dem 3D-Drucker

3D-Drucker im Büro sind nichts Neues mehr, ein Büro aus dem 3D-Drucker schon: Das „Museum of the Future“ in Dubai verfügt nun über das (nach eigener Aussage) erste komplett aus dem 3D-Drucker stammende Büro – 250 m2 groß, hergestellt durch einen 6 m hohen, 36 m langen und 12 m breiten Drucker, Baumaterial war eine Mischung aus Beton, Glasfaser und anderen Kunststoffen. Das Ganze wurde in Rekordzeit fertig gestellt (nur 17 Tage), passgenau und verschnittfrei, es fiel praktisch kein Bauschutt an (hier ein Video dazu). Beschäftigt waren nur die Hälfte der sonst benötigten Arbeitskräfte. Bis 2030 sollen, so der Zukunftsminister Dubais, 25 Prozent aller Neubauten im 3D-Druck errichtet werden.

Das entstandene “Office of the Future” bietet offene, flexibel nutzbare Räume, auch Mobiliar und Innenausstattung sind weitestgehend im 3D-Druck entstanden. Teamarbeit, Innovation und Kommunikation sollen durch das Design gefördert werden. Interessant ist das nicht nur als „Proof of Concept“ für den Einsatz der Technologie im Bausektor, sondern vor allem, weil es zeigt, dass, während wir hierzulande gern noch über mögliche Auswirkungen von Technologien und ihren Einfluss auf die Zukunft der Arbeit diskutieren, andernorts vorgelebt wird, was bereits machbar ist. 

Das erste Gebäude aus dem 3D-Drucker
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