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Zeit und Geschichte

Dirk Liesemer
Autor und Reporter
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piqer: Dirk Liesemer
Samstag, 03.12.2016

Wie sich die Machtverhältnisse in den USA seit 1944 immer wieder verändert haben

Die Wahl 1964 war eine Katastrophe für die Republikaner: In weiten Teilen des Landes hatte der demokratische Kandidat Lyndon B. Johnson gewonnen. Nur in sechs Bundesstaaten, die allesamt im Süden lagen, konnten die Republikaner noch eine Mehrheit erringen. Die politische Landkarte der USA war ziemlich blau eingefärbt und die demokratische Partei durfte auf langfristige Mehrheiten hoffen. Doch schon vier Jahre später wendete sich das Blatt: Richard Nixon gewann für die Republikaner. Und bei den Wahlen 1972 bestätigten ihn die Wähler so überwältigend, dass fast ganz Amerika in Rot eingefärbt war. Doch auch dieser Erdrutschsieg sollte nur von eher kurzer Dauer sein. Man kann es als eine gute und schlechte Nachricht gleichermaßen sehen: Politische Gewissheiten und Überzeugungen wandeln sich in Amerika beständig, wie die NZZ mit einer grafischen Aufbereitung der Wahlergebnisse aus den vergangenen Jahrzehnten zeigt. Interessant übrigens, dass zweimal andere Parteien kurzfristig in einzelnen Bundesstaaten eine Mehrheit errangen.

Wie sich die Machtverhältnisse in den USA seit 1944 immer wieder verändert haben
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