Kanäle
Log-in registrieren
piqd verwendet Cookies und andere Analysewerkzeuge um den Dienst bereitzustellen und um dein Website-Erlebnis zu verbessern.

handverlesenswert

Kuratoren aus Journalismus, Wissenschaft und Politik empfehlen
und kommentieren die besten Inhalte im Netz.

Du befindest dich im Kanal:

Zeit und Geschichte

Dirk Liesemer
Autor und Reporter
Zum piqer-Profil
piqer: Dirk Liesemer
Mittwoch, 03.05.2017

Lässt sich die Diplomatie, die einst zum Westfälischen Frieden führte, auf Syrien übertragen?

Es heißt oft, dass man aus der Geschichte nichts lernen könne. Denn jede Situation sei einzigartig und wiederhole sich nicht. Natürlich existieren nie exakt dieselben Bedingungen, aber es gibt gleichwohl ähnliche Konstellationen. Der Historiker Christoph Kampmann, Professor für Neuere Geschichte und Frühe Neuzeit an der Universität Marburg, vergleicht im Interview die Konfliktlage des Dreißigjährigen Krieges mit jener im heutigen Syrien — und erkennt dabei überraschend viele Parallelen: von einer asymmetrischen Gefechtslage über die Einmischung anderer Staaten und diffusen, oft widersprüchlichen Interessen bis zur Instrumentalisierung der Religion. Warum also sollten die diplomatischen Mittel, die einst zum Ende des Krieges führten, nicht auch heute weiterhelfen? Ich will hier nicht zu viel verraten: Aber Kampmann plädiert beispielsweise dafür, im Syrienkonflikt nicht erst auf einen allgemeinen Waffenstillstand zu warten.

Der Link führt zu einem Bezahlinhalt.

Lässt sich die Diplomatie, die einst zum Westfälischen Frieden führte, auf Syrien übertragen?
6,7
4 Stimmen
relevant?

Möchtest du kommentieren? Werde piqd Mitglied für unter 4€ pro Monat!