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Zeit und Geschichte

Achim Engelberg
Dr. phil.
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piqer: Achim Engelberg
Sonntag, 02.04.2017

Krieg und Weltmacht. Oder: Als das US-amerikanische Jahrhundert 1917 begann

Am 2. April 1917 erhielten die amerikanischen Marine-Einheiten ein Telegramm mit nur drei Buchstaben: W. A. R.

Präsident Wilson, der 1916 mit seiner Strategie - "He kept us out of war" - erfolgreich seine Wiederwahl erreicht hatte, führte ein Jahr später die USA in den Ersten Weltkrieg, der damals der Große Krieg hieß. Wie und warum es dazu kam - vom uneingeschränkten U-Bootkrieg des Deutschen Reiches über eine entschlüsselte Depesche, von wirtschaftlichen Interessen bis zu hehren Zielen, wie die Welt reif für die Demokratie zu machen - beleuchtet der Artikel. Einiges davon kommt uns seltsam vertraut vor. Der Aufstieg der USA zur führenden Weltmacht war vollendet.

Damals entstand, was Präsident Eisenhower im Kalten Krieg den militärisch-industriellen Komplex nannte und der bis heute entscheidend für die US-Politik ist:

Wie zuvor im Bürgerkrieg (1861–1865) und später im Zweiten Weltkrieg schwollen die Institutionen des Staates enorm an; gross war sein Geldbedarf. Deshalb war 1917 auch das Geburtsjahr der Einkommenssteuer als wichtigster Einnahmequelle des Staates, welche die bisherigen Quellen, die Zölle und die Verbrauchssteuern, in den Schatten stellte. Das amerikanische Militär entwickelte sich zu einer ungeheuren Kraftmaschine. Zum Zeitpunkt des Kriegseintritts zahlenmässig nicht grösser als die Armee Schwedens oder Bulgariens, wuchsen die Streitkräfte zu einem Koloss von fast vier Millionen Mann an...

Krieg und Weltmacht. Oder: Als das US-amerikanische Jahrhundert 1917 begann
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