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Zeit und Geschichte

Emran Feroz
Journalist
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Emran Feroz
Community piq
Montag, 22.06.2020

König Leopold II. war ein Massenmörder. Punkt.

Zurzeit fallen viele Statuen um. Allem Anschein nach ist erst jetzt vielen Menschen aufgefallen, dass bekannte europäische oder amerikanische Persönlichkeiten vor allem eines verband: Rassismus.

Dieser artete oft in Massenmord, Vertreibungen und Genozid aus.

Das beste Beispiel hierfür ist der belgische König Leopold II., der u.a. im Kongo ein Unheil trieb. 

Währenddessen hat Prinz Laurent von Belgien kein Verständnis für die Kritiker. Sein Vorfahre sei eigentlich ganz in Ordnung gewesen und habe nichts im Kongo verbrochen. Der Grund: Er sei noch nie dort gewesen.

Alles klar.

Im Standard-Artikel werden die Gräueltaten der Belgier im Kongo beschrieben:

Wegen der brutalen belgischen Kolonialherrschaft im Kongo im 19. und 20. Jahrhundert ist das Andenken an Leopold II. seit langem umstritten. Unter seiner Herrschaft wurde der Kongo systematisch ausgeplündert. Millionen Menschen kamen unter der Terrorherrschaft ums Leben, wenn ein Arbeiter es nicht schaffte, die vorgebene Quote zu erfüllen, wurden ihm oder seiner Familie die Hände abgehackt.

Und: 

Um die Jahrhundertwende kamen die Gräuel nach und nach ans Licht. Laut Adam Hochschild, dem Verfasser der Biografie "König Leopolds Geist", kam unter der Herrschaft des umstrittenen Monarchen die Hälfte der Bevölkerung des "Kongo-Freistaats" ums Leben.
König Leopold II. war ein Massenmörder. Punkt.
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Kommentare 2
  1. Cornelia Gliem
    Cornelia Gliem · vor einem Monat

    so wie der FußballKaiser davon redete er habe keine sklaven-ketten in Katar gesehen...

    1. Yvonne Franke
      Yvonne Franke · vor einem Monat

      Nur waren es nicht seine eigenen.

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