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Zeit und Geschichte

Hauke Friederichs
Journalist
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piqer: Hauke Friederichs
Mittwoch, 26.10.2016

Kampf um den Strom

Elektrische Entladungen knistern um seinen Körper. Aus seinen Händen flackern Blitze und Flammen. Nikola Tesla, ein aus Serbien in die Vereinigten Staaten ausgewanderter Erfinder, zeigt 1891 einem ausgewählten Publikum 1891 in New York, dass er den Strom beherrscht. Er setzt seinen Körper zwei Millionen Volt aus. Eine gute Show. Eine eindrucksvolle Show.

Doch sein Gegenspieler beherrscht ebenfalls alle Tricks des Marketings: Thomas Alva Edison, der Glühbirnen-Magnat, der in New York auch ein Kraftwerk betreibt. Dieser ist nicht wie Tesla ein Magier der Elektrizität. Edison ist hemdsärmelig, sehr clever und noch mehr geschäftstüchtig. Er will mit dem Strom reich werden. Tesla hingegen will die Forschung voranbringen, die Welt verbessern und nebenbei auch noch berühmt werden. Geo kompakt erzählt den Wettstreit zwischen beiden Männern.

Tesla kam mit einem Empfehlungsschreiben an Edison in der Tasche nach Amerika. Der Unternehmer stellte ihn tatsächlich bei seiner „Edison Electric Light Company“ an. Er beauftragte Tesla, seine Generatoren effektiver zu machen und versprach ihm wohl eine hohe Belohnung, sollte das gelingen. Tesla war erfolgreich, doch Edison weigerte sich, die Prämie heraus zu rücken. Nun begann der Konflikt der beiden Erfinder, der zu einem Kampf der Stromsysteme wurde, zwischen Wechsel- und Gleitstrom.

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