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Zeit und Geschichte

Dirk Liesemer
Autor und Reporter
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piqer: Dirk Liesemer
Sonntag, 20.08.2017

Hatte die britische Kolonialherrschaft über Indien nicht vielleicht auch etwas Gutes?

Der Indische Subkontinent gehörte von 1858 bis 1947 zum britischen Kolonialreich. In dem knappen Jahrhundert haben die Engländer das Land nicht nur ausgebeutet, sondern auch einiges verändert, durcheinandergebracht und aufgebaut: Sie haben die politische Einheit geschaffen, demokratische Strukturen eingeführt, die Herrschaft des Gesetzes, die englische Sprache, ein Eisenbahnsystem und Cricket. Von all dem profitiert Indien bis heute. Trotzdem gebe es keinen Grund, dafür dankbar zu sein, meint der indische Diplomat Shashi Tharoor. Interessant sind dabei wie üblich die Begründungen. Gleichwohl könnte man einwenden: Immerhin haben die Engländer überhaupt etwas hinterlassen. Dass es auch anders geht, bewiesen die Belgier im Kongo.

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