Kanäle
Jetzt personalisiertes
Audiomagazin abonnieren
Log-in registrieren
piqd verwendet Cookies und andere Analysewerkzeuge um den Dienst bereitzustellen und um dein Website-Erlebnis zu verbessern.

handverlesenswert

Kluge Köpfe filtern für dich relevante Beiträge aus dem Netz.
Entdecke handverlesene Artikel, Videos und Audios zu deinen Themen.

Du befindest dich im Kanal:

Wissenschaft und Forschung

Behindert der Brexit europäische Forschung?

Silke Jäger
Freie Journalistin und Texterin für Gesundheitsinfos

Ich lebe in Marburg und schreibe über Gesundheit, eHealth, Gesundheitspolitik und den Brexit. Für: Krautreporter, Gute Pillen – Schlechte Pillen und RiffReporter. Non-Profit-Projekt: Podcast http://evidenzgeschichten.podigee.io/

Zum piqer-Profil
Silke JägerMontag, 05.04.2021

Forscher:innen gehörten von Anfang an zu den vehementesten Kritiker:innen der britischen EU-Austrittspläne. Ihre Kritik hatte immer auch etwas mit der Sorge zu tun, die eigenen Projekte könnten durch den Brexit schwerer oder unmöglich werden. Nicht nur britische Wissenschaftler:innen bangten, auch Kontinentaleuropäer:innen, die Forschung mit britischer Beteiligung betrieben.

Dieses halbstündige Feature lässt engagierte Anti-Brexit-Aktivist:innen unter den britischen Wissenschaftler:innen genauso zu Wort kommen wie ihre nüchterneren Kolleg:innen. Dabei fällt auf, dass sich der zwischenzeitlich recht emotionale Alarmismus von einigen genauso abgeschwächt hat, wie die relativ sorglose Haltung der anderen. Alle stellen fest: Die Dinge sind nicht einfacher geworden, aber eine Katastrophe für die britische Forschungslandschaft ist ausgeblieben. Bisher. Das liegt auch an der britischen Regierung, die einige der wegbrechenden EU-Fördermittel ausgleicht. Und am Brexit-Vertrag, der in letzter Minute doch noch kam und vier Jahre extreme Unsicherheit nun etwas abmildern kann.

Trotzdem haben britische Wissenschaftler:innen Sorgen. Sie wünschen sich bessere Visa-Regeln für Nachwuchsforscher:innen aus der EU und fragen sich, wie sich die sehr teuren Studiengebühren auswirken werden. Vor allem, weil UK aus dem Erasmus-Programm ausgetreten ist. Deshalb plädieren sie für Nachverhandlungen und nationale Nachbesserungen.

Die große Flucht der klugen Köpfe hat allen Befürchtungen zum Trotz bisher nicht eingesetzt und die Forschung bleibt weiterhin international ausgerichtet. Ob UK weiterhin einen der ersten Plätze im internationalen Forschungswettstreit einnehmen wird, fragen sich einige aber schon. Denn Forschung leichter gemacht, das hat der Brexit nicht.

Behindert der Brexit europäische Forschung?

Möchtest du kommentieren? Dann werde jetzt Mitglied!

Bleib immer informiert! Hier gibt's den Kanal Wissenschaft und Forschung als Newsletter.

Abonnieren

Deine Hörempfehlungen
direkt aufs Handy!

Einfach die Hörempfehlungen unserer KuratorInnen als Feed in deinem Podcatcher abonnieren. Fertig ist das Ohrenglück!

Öffne deinen Podcast Feed in AntennaPod:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in Apple Podcasts:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in Downcast:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in Instacast:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in Apple Podcasts:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in Podgrasp:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Bitte kopiere die URL und füge sie in deine
Podcast- oder RSS-APP ein.

Wenn du fertig bist,
kannst du das Fenster schließen.

Link wurde in die Zwischenablage kopiert.

Öffne deinen Podcast Feed in gpodder.net:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in Pocket Casts:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.