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Alexander von Streit
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piqer: Alexander von Streit
Sonntag, 26.08.2018

Warum es manchmal besser wäre, große Songs einfach in Ruhe zu lassen

Vermutlich hat jeder dieses eine Erlebnis: das traurigste Konzert seines Lebens. Musik ist nun mal eine sehr emotionale Sache und am Ende gibt es nur wenig Grautöne zwischen der Frage, ob ein Auftritt einer Band gut ist oder nicht. Zumindest stellte es sich für mich damals als keine gute Idee heraus, kurz nach dem Mauerfall von München nach Berlin zu fahren, um ein Konzert zu besuchen. Eigentlich hätte ich mir es ja denken können, dass das nichts wird, aber ich war einfach zu jung. Stattdessen fand ich die Idee cool, das großartige Konzeptalbum "The Wall" von Pink Floyd auf dem Potsdamer Platz live aufzuführen. Allerdings waren das im Juli 1990 gar nicht Pink Floyd, sondern nur deren Mitgründer Roger Waters, der dieses Holzhammer-Symbol-Spektakel in Berlin veranstaltete – und dafür Gäste wie die Scorpions oder Cindy Lauper einlud. Ich könnte noch stundenlang darüber schreiben, aber kurz gesagt: diese Reise nach Berlin war ein Fehler. 

Mit einem ähnlichen Gefühl musste ich nun dieses Konzertvideo ansehen, welches das Online-Magazin post-punk.com in einem Beitrag beleuchtet: Ein Auftritt der ebenfalls großartigen Smashing Pumpkins anlässlich ihres 30-jährigen Bandbestehens. Wie es bei einem Geburtstagsfest so üblich ist, machen sie dabei einige ungewöhnliche Sachen. Konkret: Den Joy-Division-Klassiker "Love will tear us apart" performen – und dafür Gäste einladen, um das gemeinsam zu machen. Also stehen da neben dem Smashing-Pumpkins-Mastermind Billy Corgan zusätzlich Peter Hook von Joy Divison, Courtney Love und Davey Havok von der einst als Hardcore-Punks gestarteten Band AFI auf der Bühne und machen aus diesem tollen Song (Courtney Love steht ehrlich gesagt eher nur rum und wirkt etwas verpeilt) eine seltsame Partykeller-Nummer.

Ansehen sollte man sich das Video trotzdem. Denn natürlich steckt da vermutlich eine Menge Herzblut aller Beteiligten drin. Aber es ist auch eine Warnung: Manche Dinge sollte man einfach ruhen lassen. 

Warum es manchmal besser wäre, große Songs einfach in Ruhe zu lassen
6,7
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Kommentare 1
  1. Jan Paersch
    Jan Paersch · vor fast 2 Jahre

    Billy Corgan hatte schon immer ein Faible für merkwürdige Coverversionen. Schon auf dem ersten Gig, den ich von den Smashing Pumpkins sah,1998, faselte er irgendwas von den Scorpions. Die er offenbar wirklich schätzt. Grandios ist aber nur eins: ein Voll-Auf-die Zwölf-Alice-Cooper-Cover der Corgan-Band Zwan (irgendwie ist ja alles, was er macht, Smashing Pumpkins): https://www.youtube.co...

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