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Alexander Matzkeit

Alexander Matzkeit spricht und schreibt über Film und Medien. Bisher unter anderem bei epd film und epd medien, kino-zeit.de, 3sat, zdf.kultur und im Techniktagebuch - sowie in seinem Blog "Real Virtuality" und dem Podcast "LEXPOD".

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piqer: Alexander Matzkeit
Mittwoch, 26.06.2019

Klangillusionen – Musik entsteht in unserem Kopf

In Tschaikowskys sechster Sinfonie, die er kurz vor seinem Tod 1893 vollendete, gibt es eine merkwürdige Passage, in der Melodie und Harmonie wild zerstückelt auf die Stimmen der ersten und zweiten Violine verteilt sind. Schwierig zu spielen, aber im Endresultat nicht zu hören. Selbst wenn wir eine Stimme auf dem linken, eine andere auf dem rechten Ohr hören, sortiert unser Gehirn alles automatisch korrekt zusammen.

Den historischen Streit zwischen Tschaikowski und dem Dirigenten Arthur Nikisch, der die Violinenstimmen nach dessen Tod umschrieb, nimmt Hi-Phi-Nation-Moderator Barry Lam zum Anlass, um in die faszinierende Welt der Klangillusionen einzutauchen. Okay, eventuell ist Richtung etwas, das unser Gehirn einem Klang erst zuweist, aber wie sieht es mit Tonhöhe aus? Mit Melodielinien? Am Ende dieser Folge sollten Hörende ihr Denken über "natürliche" Eigenschaften von Musik stark in Frage gestellt haben.

Und weil Hi-Phi Nation ein Philosophie-Podcast ist, überlegt Lam dann gleich noch mit Gästen, was diese Art von fehlender Intersubjektivität eigentlich sonst noch so bedeutet. Wenn wir alle gar nicht die gleiche Musik hören, was hören wir dann?

Klangillusionen – Musik entsteht in unserem Kopf
7,1
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Kommentare 2
  1. Wolfgang Neumann
    Wolfgang Neumann · Erstellt vor 6 Monaten ·

    Sorry, aber die Spekulationen über dieses Phänomen, dass das Gehirn beim Ordnen der Töne nachhilft, ist echt ein alter Hut. Es ist vergleichbar mit den schriftlichen Texten, in denen Buchstaben vertauscht werden und unser Gehirn automatisch nachsortiert. Der tiefere Hintergrund ist nicht auf die Welt der Musik beschränkt und, die Behauptung dass die Musik im Kopf erst entstehe, ist eher philosophisch. Ja, ich kann nach 50 Jahren Komponieren Musik in meinem Kopf hören, die es noch nicht gibt, aber das Phänome der Täuschung durch das menschliche Gehirn, mit seiner Sehnsucht nach Struktur und Ordnung ist etwas, was alle Lebensbereiche betrifft.

    1. Alexander Matzkeit
      Alexander Matzkeit · Erstellt vor 6 Monaten ·

      OK. Es IST aber auch ein Philosophie-Podcast.

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