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Sonntag, 24.05.2020

Die gigantomanische Dune-Verfilmung, die nie in die Kinos kam

Ende des Jahres soll eine Neuverfilmung von Frank Herberts legendärem Zukunftsepos Dune: Der Wüstenplanet in die Kinos kommen, bei der Denis Villeneuve Regie führte. Grund genug, um die Geschichte des ersten großen Versuchs zu erzählen, das Buch zu verfilmen – womit jedoch nicht der 1984 erschienene Streifen von David Lynch gemeint ist. Es geht um Alejandro Jodorowskys Dune, an dem der exzentrische chilenische Filmemacher Mitte der 1970er-Jahre arbeitete.

Jodorowsky’s Dune sollte damit keine bloße Verfilmung werden, sondern eine ganz und gar persönliche Interpretation des Buches – und dessen, was es angeblich aussagte und von dem Jodorowsky glaubte, dass es zwischen den Zeilen verborgen liegen könnte. Oder zumindest liegen sollte. „Es wäre mein Dune gewesen, mein Blick auf diese Welt, angefüllt mit einen Ideen“, sagte Jodorowsky 2013. „Wenn du ein Theaterstück oder einen Roman verfilmst, dann darfst du keine Angst und keinen Respekt davor haben; du musst es nehmen und zu deinem Werk machen.“

Der Film wäre ein Trip geworden – brutal und psychedelisch, mit einer denkbar anderen Geschichte als im Buch und visuell opulent umgesetzt, mithilfe namhafter Kreativer. Darunter Dan O'Bannon, Jean Giraud und HR Giger, die sich durch Jodorowsky kennenlernten und später für das Drehbuch und die charakteristische Optik von Alien mitverantwortlich waren. Sogar Salvador Dalí hätte als Darsteller eine kleine Rolle in Dune übernommen, für eine astronomische Gage. Letztlich scheiterte das Projekt wohl auch an den Kosten. Schon die zweieinhalb Jahre Vorarbeit verschlangen zwei Millionen Dollar. Immerhin kreierte Jodorowsky in dieser Zeit den wohl größten Science-Fiction-Film, der nie gedreht wurde. 

Zumindest auf dem Papier hatte er etwas erschaffen, das so noch nie dagewesen war – und wohl in dieser Dimension auch nie da sein wird. Und vielleicht ist das auch ganz gut. Denn ob seine Vision tatsächlich auf Zelluloid hätte gebannt werden können, ist genauso fraglich wie, ob sie wirklich eine cineastische Erleuchtung dargestellt hätte. Oder vielleicht doch nur eine megalomanische und phantasmagorische Kinogroteske, die unschaubar wäre und das Buch, auf dem sie basiert, verzerrt und verrät, wie einige Dune-Fans glauben. Möglicherweise hätte sie aber auch das Science-Fiction-Kino prägen und für immer verändern können.
Die gigantomanische Dune-Verfilmung, die nie in die Kinos kam

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