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Medien und Gesellschaft

Frederik Fischer
Sub-, Pop- und Netzkulturkorrespondent
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piqer: Frederik Fischer
Mittwoch, 16.12.2015

Studie: Wie verändern Metriken den Journalismus?

Schon der erste Satz dieser umfangreichen aber dichten Studie enthält ein Zitat, zu dem ich heftig nicken möchte und stammt von Nick Denton, dem streitbaren Gründer des Blog-Netzwerks Gawker Media: “Probably the biggest change in Internet media isn’t the immediacy of it, or the low costs, but the measurability.” 

Die Studie untersucht wie unterschiedliche Redaktionen damit umgehen, dass nahezu jeder Inhalt eine Vielzahl an Metriken mit sich bringt. Die Fragen, die darin gestellt werden, halte ich für fundamental. Besonders löblich ist, dass es sich die Studie nicht leicht macht und die Zahlenhörigkeit pauschal verdammt. 

Eine der vielen lesenswerten Erkenntnisse der Studie als Zitat:

Metrics exert a powerful influence over journalists’ emotions and morale. Metrics inspire a range of strong feelings in journalists, such as excitement, anxiety, self-doubt, triumph, competition, and demoralization. When devising internal policies for the use of metrics, newsroom managers should consider the potential effects of traffic data not only on editorial content, but also on editorial workers.
Wie bei Studien üblich, kann man den Mittelteil ohne großen Erkenntnisverlust überspringen. Tip Sheet, Executive Summary und Conclusion sind aber Pflicht.

P.S.

Wer nicht genug bekommen kann von Studien über Journalismus und Social Media: Hier die Top 10 aus 2015.

Studie: Wie verändern Metriken den Journalismus?
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