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Medien und Gesellschaft

Florian Meyer-Hawranek
Head of Content, PULS

Redakteur bei PULS, dem jungen Programm des Bayerischen Rundfunks | u.a. für den Podcast "Einfach machen" und die Reportagereihe "Die Frage" | davor: Reporter für Fernsehen, Hörfunk und Print u.a. für quer | unterwegs in München, im Netz und in Lateinamerika

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piqer: Florian Meyer-Hawranek
Mittwoch, 20.07.2016

Gute Podcasts, miese Vermarktung

Gute Podcasts? Gibt es nach dem bis jetzt andauernden Hype in den USA mittlerweile durchaus auch in Deutschland. Serielles Erzählen, eine Fülle an verschiedenen Tönen, Episoden, die aufeinander aufbauen sowie starke Geschichten, bei denen stets der Inhalt im Vordergrund steht und deren einzelne Erzählschritte deshalb auch unterschiedlich lang sein dürfen: Viele deutsche Radiomacher, die Podcasts gestartet haben, orientierten sich an dem Überflieger der US-Podcastszene. An Serial.

An sich gut gedacht, schreibt Marc Krüger (auch wenn ich die anfängliche starke Konzentration auf True Crime Geschichten für übertrieben halte - und auch für wenig inspiriert). Und: Es ist - wie gesagt - mittlerweile auch wirklich einiges Hörbares zusammengekommen. Aber, meint Krüger: Das Problem ist, dass man in Deutschland an der falschen Stelle mit dem Abgucken und Nachmachen beim US-Vorbild aufhört.

Sicher, Serial (Staffel 1) hat inhaltlich schon ziemlich viel richtig gemacht. Aber die Journalisten haben sich auch um drei weitere Dinge gekümmert: Reichweite, Vermarktung und Technik.

Gute Podcasts, miese Vermarktung
8,6
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