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Medien und Gesellschaft

Magdalena Taube
Redakteurin
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piqer: Magdalena Taube
Donnerstag, 08.09.2016

Ene Mene Muh und welche Stadt willst Du? #Obergrenze

Die so genannte Flüchtlingskrise, die in den Massenmedien und sozialen Netzwerken gerade unter dem Hashtag #Obergrenze skandalisiert wird – diese Krise ist auch eine Krise der Stadt als Ort, den Bürgerinnen und Bürger demokratisch gestalten können. Oder eben nicht. Also etwa eine Willkommenskultur organisieren und entwickeln können. Oder eben nicht. Die Stadt ist der Ort, an dem die meisten Schutzsuchenden ankommen und häufig auch bleiben wollen. Berlin ist beispielhaft für die Probleme, die eine Stadt heute bietet: Ist der urbane Raum ein Commons? Oder ein Spielball von ökonomischen und politischen Interessen?

Solchen Fragen widmet sich ein ambitioniertes Projekt in Berlin. Der Titel:  "Ene Mene Muh und welche Stadt willst Du?".  Das Projekt versammelt Beiträge zum Berliner Wahlherbst 2016, darunter Raumdiagramme, Filme, Veranstaltungen und Publikationen. Es läuft vom 10. September - 3. Oktober 2016 im Kreuzberger NGBK. Aus dem Konzept:

"Die Berliner Debatten und Kämpfe um Bürger_innenbeteiligung in der Stadtentwicklung entspringen einem zunehmend dringlichen Begehren nach echter Teilhabe. Ene Mene Muh und welche Stadt willst Du? stellt Fragen zu Theorie und Praxis der Teilhabe sowie den Wegen gesellschaftlicher Veränderung in der repräsentativen Demokratie.

Ausgehend von Sherry Arnsteins „Leiter der Bürgerpartizipation“ (1969) wurden Interviews mit Vertreter_innen der Initiativen Stadt von Unten, 100% Tempelhofer Feld und Kotti & Co geführt. Die dabei entstandenen Begriffsfelder „Ermächtigung“, „Augenhöhe“, „Bürgerkontrolle“ und „Selbstverwaltung“ beherbergen im Ausstellungsraum eine subjektive Auswahl und Anordnung historischer und zeitgenössischer Fotografien, Videos und Publikationen, u.a. zu den Themen urbane Gemeingüter, öffentliche Liegenschaften, Wohnungspolitik, Community Organizing und direkte Demokratie."

Ene Mene Muh und welche Stadt willst Du? #Obergrenze
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