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Liebe, Sex und Wir

Wie die Ideologie der Mutterschaft Leben zerstört

Theresa Bäuerlein
Journalistin. Autorin. Seit (gefühlt) schon immer.
Zum piqer-Profil
Theresa BäuerleinDonnerstag, 21.04.2022

Kann man das Kinderkriegen wirklich bereuen? Das ist eine komplizierte Frage. Die Antwort, die diese Fotogeschichte gibt, ist unvollständig wie alle anderen. Die Fotografin Diana Karklin hat Frauen porträtiert, die ihre Mutterrolle bereuen. Wie sie auf das Projekt kam? 

 "Aus Wut." Wut darüber, "dass dein Leben als Frau immer noch fremdbestimmt wird."

Sie ist 40 Jahre alt und sagt, sie sei während der vergangenen zehn Jahre von Familie und Bekannten enorm unter Druck gesetzt worden, Mutter zu werden. 

Als Frau zu sagen, man will keine Kinder, ist quasi ein Verbrechen.

Dieses Projekt war eine Art, kreativ mit diesem Druck umzugehen. Fünf Jahre lang reiste sie durch sieben verschiedene Länder und porträtierte sieben Frauen in Deutschland, den USA, in Israel, Spanien, Mexiko, Singapur und Nahost. Das Ergebnis ist ihr Bildband Undo Motherhood.

Die Fotos und die Statements der Frauen sind harsch. Da ist zum Beispiel eine junge Mutter aus Spanien. Sie sagt: 

Ich hasse meine Realität, ein Leben, das ich mir nicht ausgesucht habe. Wo ist meine Religionslehrerin, die Lebensschützerin, jetzt? Zieht sie mein Kind groß? Eine ungewollte Schwangerschaft dauert nicht neun Monate, sie dauert ein ganzes Leben.

Ein Grund dafür, dass die Frauen ihre Mutterschaft bereuen: Die Väter sind nicht involviert (obwohl sie da sind). 

Dennoch traf Karklin am Ende ihres Projekts die Entscheidung, Mutter zu werden. 

Für mich wurde klar: Was das Leben der Frauen zerstört hat, waren nicht die Kinder, sondern die Ideologie der Mutterschaft. 
Wie die Ideologie der Mutterschaft Leben zerstört
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Kommentare 1
  1. Clara Westhoff
    Clara Westhoff · vor 22 Tagen

    Wollte ich auch gerade piqen - so ein beeindruckendes Projekt!

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