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Klima und Wandel

Daniela Becker
Umweltwissenschaftlerin und Journalistin
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piqer: Daniela Becker
Freitag, 29.07.2016

Ist der Klimawandel Gottes Plan? Viele Amerikaner glauben das.

Glaube kann Berge versetzen, heißt das Sprichwort. Glaube kann aber auch dazu führen sich in ein vermeintlich gottgegebenes Schicksal zu fügen. Wer an den nahenden Weltuntergang glaubt, hat auch kein Interesse an irgendwelchen Klimaschutzmaßnahmen.

In den USA sind das gar nicht mal wenige Menschen, wenn man einer Umfrage des Center for Climate Change Communication der George Mason University in Fairfax, Virginia folgt. 1.204 US-Bürger wurden dazu im März 2016 befragt. Die Ergebnisse, schreiben die Wissenschaftler des Center for Climate Change Communication, zeigen, dass eine signifikante Zahl von Amerikanern, die Realität, Ursachen und Bedeutung der globalen Erwärmung im Lichte ihrer religiösen Überzeugung interpretieren.

Demnach sind 16 Prozent der Amerikaner überzeugt, dass „Gott das Klima steuert, weswegen Menschen nicht die Ursache für die globale Erwärmung sein können.“ Dass Gott für das Klima verantwortlich ist, glauben insbesondere viele Tea-Party-Mitglieder (37%), Evangelikalen und „wiedergeborenen Christen“ (30%) sowie Donald Trump Anhänger (28%).

14 Prozent der Befragten denken gar, dass „die globale Erwärmung ein Vorzeichen der Apokalypse ist“. Weil das Ende der Welt ohnehin naht, müsse man sich auch nicht um den Klimawandel kümmern – dieser fatalen Aussage folgten immer noch 11 Prozent der Befragten.

Ist der Klimawandel Gottes Plan? Viele Amerikaner glauben das.
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