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Klima und Wandel

Daniela Becker
Umweltwissenschaftlerin und Journalistin
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piqer: Daniela Becker
Freitag, 16.09.2016

Eisbären ohne Eis

Kein anderes Tier wurde so oft als trauriges Symbol für den Klimawandel verwendet wie der Eisbär. Durch die globale Erwärmung schmilzt seine natürliche Umgebung wortwörtlich unter den Füßen weg, denn die Tiere benötigen für die Aufzucht ihrer Jungen und als Plattform für ihre Jagd nach Seehunden dringend stabile Eisflächen.

Die Bilder abgemagerter Tiere werden wohl in dem Maße zunehmen, wie die Zahl der Tiere abnimmt. Denn seit Jahren schwindet das arktische Packeis und mit ihm die Überlebensaussichten für die neunzehn Eisbärpopulationen in der Arktis, wie die beiden Wissenschaftler Harry L. Stern und and Kristin L. Laidre in ihrem Paper beschreiben.

Insgesamt soll es sich dabei um noch 25.000 Tiere handeln, von denen die kleinsten Populationen 53.000 Quadratkilometer, die größten bis zu 281.000 Quadratkilometer Eisfläche in Anspruch nehmen.

Ihr Überleben und vor allem die Aufzucht von Jungtieren wird immer schwerer — diesen Sommer war die Eisschmelze besonders drastisch.

Eisbären ohne Eis
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