Kanäle
Jetzt personalisiertes
Audiomagazin abonnieren
Log-in registrieren
piqd verwendet Cookies und andere Analysewerkzeuge um den Dienst bereitzustellen und um dein Website-Erlebnis zu verbessern.

handverlesenswert

Kluge Köpfe filtern für dich relevante Beiträge aus dem Netz.
Entdecke handverlesene Artikel, Videos und Audios zu deinen Themen.

Du befindest dich im Community-Kanal:

Klima und Wandel

DIW: für Erreichung der Ziele des Pariser Vertrages erheblich schnellere Dekarbonisierung notwendig

Einerseits gibt es viele Stimmen, die die Wirtschaftshilfe in der Coronakrise zu einem möglichst großen Anteil in den Bereich der Dekarbonisierung lenken wollen. Dies ist dringlich, weil so viel Geld nur einmal ausgegeben werden kann - es sollte also an der richtigen Stelle landen. 

Andererseits geht es um das Pariser Klimaziel. Es ist erkannt worden, dass mit dem bisherigen Ansatz, bis 2050 auf Emissions-Null zu kommen, Europa mehr vom restlichen CO2-Budget verbraucht, als seiner Größe entspricht. Deshalb werde in den EU-Gremien eine Verschärfung der Emissionsziele bereits für notwendig erachtet, man diskutiere jedoch noch über deren Höhe.

In der gepiqten Studie wurde das Energie- und Wirtschaftssystem Europas unter Annahmen simuliert, die einen parisverträglichen Reduktionspfad darstellen:

  • Der Primärenergiebedarf müsse bis 2040 etwa linear auf die Hälfte sinken.
  • 2030 sei ein Emissionsniveau von 35 % zu erreichen - anstatt des bisher geplanten Niveaus von 60 % (beides bezogen auf die 1990er Emissionen).
  • Um 2040 müsse 90 % der Wirtschaft (Energiewirtschaft, Industrie, Verkehr) emissionsfrei sein.

Neue Kernkraft und CCS (Carbon Capture and Storage) wurden aus wirtschaftlichen Gründen ausgeschlossen. Von Erdgas müsse man wegen dessen Klimaschädlichkeit schnell wegkommen. Kurzfristige Speicherung werde über Lithiumakkus, mittelfristige über Wasserstoff erfolgen. Über Simulationen wurde festgestellt, dass das Stromnetz stabil bleibe. Die Finanzierung solle über EU-Fonds im Rahmen des Green Deal erfolgen.

Als ein Ergebnis seien Investitionen von deutlich über 3 Billionen € nötig, denen jedoch Einsparungen durch Verminderung der Energieimporte von 2 Billionen € gegenüberstünden.

Anmerkung:

Diese Ziele sind sportlich, um das Mindeste zu sagen. Sie erfordern sowohl enorme Entschlusskraft als auch Organisationsfähigkeit und vor Allem Überzeugungsfähigkeit. Ob die EU das bringen kann wird sich zeigen. 

Wir alle werden ein paar Kröten schlucken müssen: weniger und teurere Wohnfläche, verspargelte und mit Solarfeldern gepflasterte Landschaft, weniger und teurerer Fernverkehr etc. p.p. 

DIW: für Erreichung der Ziele des Pariser Vertrages erheblich schnellere Dekarbonisierung notwendig

Möchtest du kommentieren? Dann werde jetzt Mitglied!

Bleib immer informiert! Hier gibt's den Kanal Klima und Wandel als Newsletter.

Abonnieren

Deine Hörempfehlungen
direkt aufs Handy!

Einfach die Hörempfehlungen unserer KuratorInnen als Feed in deinem Podcatcher abonnieren. Fertig ist das Ohrenglück!

Öffne deinen Podcast Feed in AntennaPod:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in Apple Podcasts:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in Downcast:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in Instacast:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in Apple Podcasts:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in Podgrasp:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Bitte kopiere die URL und füge sie in deine
Podcast- oder RSS-APP ein.

Wenn du fertig bist,
kannst du das Fenster schließen.

Link wurde in die Zwischenablage kopiert.

Öffne deinen Podcast Feed in gpodder.net:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in Pocket Casts:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.