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Klima und Wandel

Daniela Becker
Umweltwissenschaftlerin und Journalistin
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piqer: Daniela Becker
Freitag, 08.05.2020

Der neue Michael-Moore-Film verbreitet Veraltetes und Falsches über erneuerbare Energien

Michael Moore ist ein amerikanischer Autor und Dokumentarfilmer, der mit Filmen wie "Bowling for Columbine" über die Waffenkultur oder "Fahrenheit 9/11" über die von den Terroranschlägen des 11. September geprägte Politik in den USA bekannt wurde.

Nun hat er den Film "Planet of the Humans" vorgelegt: Es geht darin um die Klimakatastrophe, erneuerbare Energien und Umweltzerstörung. Der Film, koproduziert von Jeff Gibbs, ist auf YouTube zu sehen. Ich verlinke ihn nicht, weil der Film katastrophal schlecht recherchiert ist.

Im Film werden alle Bemühungen, der Klimakrise mit einem Umbau der Energiesysteme zu begegnen, als hoffnungslos dargestellt. Erneuerbare wie Wind- und Solarenergie verbrauchten dieser Erzählung nach mehr fossile Energie in der Herstellung, als sie letztlich lieferten, heißt es. Das stimmt schon lange nicht mehr, wird aber von Klimawandelleugnern und Unwissenden immer noch gerne vorgetragen.

Es ist, als würde man einen Film über die Nutzlosigkeit von Mobiltelefonen machen, indem man nur das Motorola Ultra Sleek anschaut", schreibt der Energieexperte Ketan Joshi treffend in seinem Blog. Das Modell aus den späten Achtzigern wurde auch "der Ziegelstein" genannt.

Joshi hat sich die Mühe gemacht, viele der Falschinformationen aus dem Energiebereich in seinem Blog zu widerlegen und in die aktuelle Situation der globalen Energiewende einzuordnen (hier zum Beitrag).

Natürlich ist nicht alles komplett falsch, was Moore von sich gibt.

Es ist zumindest teilweise berechtigt, auf Missstände hinzuweisen, etwa bei der Bioenergie", sagt Andreas Graf vom Think Tank Agora Energiewende. Problematisch sei aber, dass viele Fakten veraltet oder falsch seien. "Der Film ist ein destruktiver, nihilistischer Versuch, eine dunkle Weltsicht darzustellen und die grünen Energien und die lösungsorientierte Umweltbewegung zu diskreditieren.

All diese Energiemythen sind alles andere als neu. Neu und deswegen besonders verheerend ist die Richtung, aus der das kommt, nämlich von einem Filmemacher, der bislang eher als "links" und progressiv wahrgenommen wurde.

Guardian-Kolumnist George Monbiot formuliert das so:

We have been here many times before. Dozens of films have spread falsehoods about environmental activists and ripped into green technologies, while letting fossil fuels off the hook. But never before have these attacks come from a famous campaigner for social justice, rubbing our faces in the dirt.

Und so bekommt Michael Moore nun viel Applaus von rechtspopulistischen Portalen wie zum Beispiel Breitbart.

Der neue Michael-Moore-Film verbreitet Veraltetes und Falsches über erneuerbare Energien
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Kommentare 20
  1. Achim Engelberg
    Achim Engelberg · vor 2 Monaten

    Der Film ist von Jeff Gibbs, Michael Moore ist der Produzent.
    https://en.wikipedia.o...

  2. Andreas P.
    Andreas P. · vor 2 Monaten

    Der Film ist sehenswert. Deswegen hole ich gerne nach, ihn zu verlinken: www.youtube.com/?v=Zk1....

    Zur Energiewende in Deutschland, die nach dem piq den Film von Michael Moore "ad absurdum führt", muss man eigentlich nur zwei Dinge wissen:
    1. Deutschland hat weltweit die höchsten Stromkosten aller Industrieländer und auch Europas.
    2. Wegen des Zertifikatehandels kann die Energiewende theoretisch unmöglich eine CO2-Wirksamkeit haben, weil alles Eingesparte zwangsläufig wo anders erzeugt wird, sie ist zur Erreichung des Ziels schlicht ungeeignet.

    Für Deutschland gibt es einen noch viel haarsträubenderen Film, als "destruktiver, nihilistischer Versuch, eine dunkle Weltsicht darzustellen und die grünen Energien und die lösungsorientierte Umweltbewegung zu diskreditieren.":
    www.youtube.com/?v=jm9...

    Beide Filme, "Planet of Humans" von Michael Moore und "Energiewende ins nichts" von Hans Werner Sinn sind allerdings genau das Gegenteil - sie sind ein konstruktiver Beitrag, den jeweiligen Schildbürgerstreich zu beenden und mit irgendwas zumindest leidlich sinnvollem zu ersetzen.

    1. Daniela Becker
      Daniela Becker · vor 2 Monaten

      zu 1. Das ist ein politisches Problem und hat nichts mit den Stromgestehungskosten von Erneuerbaren zu tun.
      zu 2. Auch das ist ein politisches Problem und kann gelöst werden, mehr dazu hier https://www.piqd.de/kl...

    2. Andreas P.
      Andreas P. · vor 2 Monaten

      @Daniela Becker
      Die Bezeichnung als politisch ändert weder die Realität noch die Logik.

      Nr. 1 ist kein Problem, sondern eine Tatsache:
      Erneuerbare führen zu höheren Preisen. Das ist schlicht so. Ob das bei der Gestehung oder sonst passiert ändert nichts daran, dass Erneuerbare zu höheren Preisen führen.
      Wer der Meinung ist, dass Deutschland nicht höhere Preise als jeder vergleichbare Dritte oder selbst früher hätte verschließt sich der Realität.

      Nr. 2 ist kein Problem, sondern eine zwingende logische Schlussfolgerung.
      Wenn ich eine begrenzende Höchstgrenze festlege und links spare, wird rechts mehr und billiger verbraucht, insgesamt aber immer die Höchstgrenze. Wer links das sparen bezahlt ist der Schildbürger, wer rechts billiger verbraucht ist der lachende Dritte. Der Gesamteffekt CO2 ist immer null. Nur hat der Schildbürger hat dem Lachenden einen Teil der Kosten der Party bezahlt. Der Schildbürger könnte dem Lachenden Geld schenken. Das wäre viel billiger.

    3. Daniela Becker
      Daniela Becker · vor 2 Monaten

      @Andreas P. Auf die verlinkten Texte einzugehen ist zu viel verlangt, oder?

    4. Andreas P.
      Andreas P. · vor 2 Monaten

      @Daniela Becker Ich bin ausführlich auf den verlinkten Text eingegangen. Siehe dort Kommentar nr.1 mit Antwort und Replik. Die bottom line ist: warum sollte der lachende Dritte zustimmen, wenn der Schildbürger sagt: ich verschwende Geld, wovon ich einen Teil in Deine Richtung blute, bitte verzichte auf Deinen Vorteil, damit mein Opfer einen Sinn bekommt! Der Lachende wird sich auf die Schenkel klopfen und nicht mehr können vor lachen.

      Auf mein verlinktes Video von Herrn Sinn einzugehen, ist zu viel verlangt, oder?

    5. Veit Nottebaum
      Veit Nottebaum · vor 2 Monaten · bearbeitet vor 2 Monaten

      @Andreas P. Ich möchte nur kurz etwas zu 1. beitragen: Wenn man die bei den fossilen Energien externalisierten Kosten - nämlich ihr Beitrag zu den verheerendsten, nachhaltigsten Umweltveränderungen im räumlichen (GLOBAL!) und zeitlichen (auf mehrere 10er Generationen!) Maßstab - bei derlei Diskussionen endlich mal mit einbeziehen könnte, wäre der von Ihnen beschworenen Realität und Logik auch endlich mal Genüge getan, Herr P.. Die potenziell niedrigen Stromkosten, die Sie ansprechen, bilden de facto nicht den Preis der Energieumwandlung wieder, den wir, auf welche Weise auch immer, bezahlen (müssten).

    6. Andreas P.
      Andreas P. · vor 2 Monaten

      @Veit Nottebaum Es bleibt leider bei der Tatsache: Erneuerbare führen zu höheren Preisen. Mehr erneuerbare zu höheren Preisen.

      Die beschriebenen grünen Ideologiekosten könnte man in einem sowjetischen 5-Jahresplan willküren und zwangsumlegen.

      Oder man nimmt Kernkraft, was sie sicher auch entrüstet ablehnen werden. Kraftwerke sind schon gebaut, Kosten versunken. Die laufenden Kosten sind minimal.

    7. Veit Nottebaum
      Veit Nottebaum · vor 2 Monaten · bearbeitet vor 2 Monaten

      @Andreas P. Interessant, wie Sie bereits vorher wissen, was Ihr gegenüber gutheißt oder ablehnt...
      Das, was Sie in die Ideologie-Ecke stellen basiert mehr auf wissenschaftlichen Studien als ihre fundamentlose Behauptung "Es bleibt leider bei der Tatsache: [...] Preisen." (Ihr "leider" ist btw auch irgendwie nicht glaubwürdig...). Wo ist die Begründung für Ihre Tatsache? Bzw. der Nachweis, dass fossile Energie KEINE externen Umweltkosten erzeugt?

      Ich muss Sie damit ausdrücklich als Wissenschaftsleugner bezeichnen. Leider...

    8. Andreas P.
      Andreas P. · vor 2 Monaten

      @Veit Nottebaum Die ganze links-grüne Nahkampftaktik in einem Post: absichtliches falsch verstehen, Entrüstung und Beleidigung.

      Jeder Zuwachs an erneuerbaren erhöht den Preis.
      http://euanmearns.com/...

      Ich habe nicht versucht nachzuweisen das fossile Energie keine externen Umweltkosten haben. Ich habe diese nur umbenannt in das was sie sind: Ideologiekosten. Eigentlich ist das auch falsch, weil es keine Kosten sind. Eine Studie habe ich in ihrem Post nicht verlinkt gesehen. Wenn sie eine nüchterne ohne grünes Narrativ kennen, schau ich sie mir an.

      Ein ganz wunderbares Beispiel zu anderen Ideologiekosten ist die Energiewende: Im Bereich des co2 Zertifikatehandels zwingend nutzlos und absurd teuer.

    9. Veit Nottebaum
      Veit Nottebaum · vor 2 Monaten

      @Andreas P. Eine hohe Korrelation, wie in Ihrer Quelle, ist kein Beweis für einen Kausalzusammenhang. Sie kann auf ihn hindeuten, ja, aber braucht eine schlüssige Interpretation. Viele Klapperstörche und eine hohe Geburtenrate können auch korrelieren... vielleicht kennen Sie das Beispiel.
      Und in Ihrer Quelle gesteht der Autor selbst ein, nicht genau zu wissen, wie der Energiepreis entsteht ("Economics is not my strongest point and so I am unsure how exactly electricity pricing and billing works in practice. One thing I do know is that it is important to distinguish between cost and price."). Gerade mit dem letzten Punkt bestätigt er ja sogar noch meine Aussage, denn: Ich behaupte ja gar nicht, dass Erneuerbare nicht teuer sind, sondern, dass bei den fossilen Energien die Preisbildung auf Basis der Kostenabschätzung nicht funktioniert, weil Umweltauswirkungen wie die zwangsläufig aus der Nutzung folgende Erwärmung, nicht berücksichtigt sind. Der hohe Preis ist "umfassender", "echter" oder "realer", wenn Sie so wollen...

      Wie Sie Umweltkosten nennen ist doch egal, Hauptsache sie werden berücksichtigt... und wenn man sie verleugnet (wie Sie das tun, wenn Sie sie als Ideologie abtun) oder ignoriert, dann ist man, vorsichtig gesagt, unvorsichtig...

    10. Andreas P.
      Andreas P. · vor 2 Monaten

      @Veit Nottebaum Zur Kausalität empfehle ich den oben verlinkten Vortrag von Herrn Sinn. Fur Deutschland ist das einfach: Wir hatten bei ungefähr gleichbleibendem Verbrauch eine existierende Energieversorgungsinfrastruktur, die bei Erhaltungsaufwendungen von ca 5 Prozent ewig gehalten hätte. Nun bauen wir noch eine daneben, die teuerer ist als die alte und jährlich fast doppelt so hohe Erhaltungsaufwendungen erfordert. Um das zu machen muss der Preis des Produkts Strom mit der Energiewende ca doppelt so viel kosten, wie er ohne die Energiewende. Und das ohne Kapitalkosten und ohne die Grünen Ideologiekosten für den Flächenverbrauch, den Beton, das Aluminium, Glasfaser, Carbon, Leitungen. Im Ergebnis ohne theoretisch möglichen Effekt. Das ist grober Unfug.

    11. Veit Nottebaum
      Veit Nottebaum · vor 2 Monaten

      @Andreas P. Nein, aus meiner Sicht ist es kein Unfug sondern notwendig (ohne zu behaupten, dass im Detail beim Netzausbau alles ideal läuft), weil die bisherigen zur Preisermittlung herangezogenen Kosten zu niedrig angesetzt sind (s.o.). Und ab jetzt drehen wir uns im Kreis...

    12. Andreas P.
      Andreas P. · vor 2 Monaten

      @Veit Nottebaum Ich muss Sie damit ausdrücklich als Wirtschafts-Wissenschaftsleugner bezeichnen. Leider...

    13. Peter Ofenbäck
      Peter Ofenbäck · vor 2 Monaten

      @Andreas P. Nun stellt sich allerdings die Frage, ob Wirtschaftswissenschaften überhaupt Wissenschaften analog zu Naturwissenschaften sind. Wir konnten bisher beobachten, dass es immer Wirtschaftsexperten gab, die zur selben Zeit die gegensätzliche Meinung vertraten wie andere Wirtschaftsexperten. Nur im Nachhinein konnten diese Experten dann immer genau sagen, warum die Wirtschaft in der Vergangenheit genau diese Entwicklung nehmen musste. Insofern sehe ich die Prognosen von Wirtschaftsexperten als wertlos an und halte es für angemessen, den Erkenntniswert von Wirtschafts"wissenschaft" in Zweifel zu ziehen, ja vielleicht sogar zu leugnen.

    14. Andreas P.
      Andreas P. · vor 2 Monaten

      @Peter Ofenbäck Wirtschaftswissenschaften sind keine Wissenschaften analog den Naturwissenschaften. Das gilt ganz besonders für den Versuch externe Umweltkosten zu ermitteln (was wohl eine wirtschaftswissenschaftliche Aufgabe wäre). Das ist alles andere als eine exakte Wissenschaft - vieleicht eher was für NGOs als für ernstzunehmende Wissenschaftler.

      Selbst die meisten Naturwissenschaften unterscheiden sich strukturell nicht so sehr von der Wirtschaftswissenschaft. Bewiesen werden können nur mathematische und logische Sätze: Sie können mittels einer Schlusskette aus Axiomen (Grundtatsachen, die unter bestimmten Bedingungen als nicht weiter beweisbar und unmittelbar einleuchtend akzeptiert werden) oder bereits bewiesenen Sätzen abgeleitet werden.

      Naturwissenschaftliche Gesetze gründen sich auf Naturbeobachtungen. Sie sind daher, im Vergleich mit den Sätzen der Mathematik, in geringerem Maße gesichert. Keplers Gesetze wurden von Newton als Spezialfälle erkannt und Newton wurde von Einstein überholt. So kann das bei den Naturwissenschaften sein.

      Alle solchen Aussagen sind, nur durch experimentellen Test der von ihnen gemachten Vorhersagen, prüfbar, aber nicht beweisbar. Bei den Wirtschaftswissenschaften und noch mehr bei den anderen Sozialwissenschaften sind selbst Test in diesem Sinne kaum möglich.

      Noch schlimmer wird es bei komplexen "wissenschaftlichen" Modellen, die die Zukunft vorhersagen. Da geht's dann aus wie beim Hornberger Schießen, wenn man später das Ergebnis mit den Vorhersagen vergleicht, aber das ist ein anderes Thema.

      Bottom Line: Die einzige wirklich verlässliche Wissenschaft ist die Mathematik. Alles andere kann maximal den Zustand "nicht widerlegt" erreichen, aber nie den Zustand "bewiesen". Das sollte man insbesondere verinnerlichen, wenn man Politik mit Wissenschaft als alternativlos begründet.

      Ich denke, der Zusammenhang zwischen erneuerbaren Energien und Kosten ist mehr als schlüssig belegt.

    15. Daniela Becker
      Daniela Becker · vor 2 Monaten

      @Andreas P. Deswegen wurde der Emissionshandel auch von Ökonomen entwickelt: um externe Umweltkosten in Energiepreisen abzubilden und fossile Energien möglichst kosteneffizient zu reduzieren. Klimawissenschaftler sagen nämlich: Raus aus den Fossilen und zwar sofort.

    16. Andreas P.
      Andreas P. · vor 2 Monaten · bearbeitet vor 2 Monaten

      @Daniela Becker Leider haben viele Klimawissenschaftler den Emissisonshandel nicht kapiert: Energiewende während geltendem Emissionshandel ist nicht nur nicht wissenschaftlich sondern grenzdebil! Jedes teuer eingesparte CO2 wird automatisch wo anders trotzdem produziert.

    17. Veit Nottebaum
      Veit Nottebaum · vor 2 Monaten

      @Andreas P. Damit kapitulieren Sie doch selbst vor der Komplexität der Naturwissenschaften. Muss es nicht primär darum gehen, ökonomische Modelle auf die Erkenntnisse, die wir aus der Natur, unserer Lebensgrundlage (!), beziehen, näherungsweise (Beweise sind da nicht immer notwendig) anzupassen? Pathetisch gesprochen: der Mensch sollte akzeptieren und in seinem Handeln berücksichtigen, dass er Teil des Erdsystems ist. Bei allem Potenzial in technologischen Entwicklungen, Vorsorgeprinzip ist angesagt und das bedeutet Adaption an natürliche Bedürfnisse...

    18. Andreas P.
      Andreas P. · vor 2 Monaten

      @Veit Nottebaum Das Vorsorgeprinzip führt letztlich zu dem Ergebnis, dass jedes in Betracht gezogene Handeln Risiken birgt und daher nicht vorgenommen werden darf. Es bedeutet Handlungsunfähigkeit und die Abwesenheit von Freiheit. Unsere Verfassung geht von Handlungsfreiheit aus und wenn diese beschränkt wird, dann nur nach Maßgabe des Verhältnismäßigkeitsprinzips. Wird mit dem Vorsorgeprinzip argumentiert, verbirgt sich dahinter regelmäßig, dass die eigenen moralischen Vorstellungen als wissenschaftliche Wahrheit ausgeben werden. Das ist dann eine Wissenschaftlichkeitslüge.
      Wie es richtig geht kann man schön nachlesen im aktuellen Urteil des OVG Lüneburg zur Quarantäne (http://www.rechtsprech...) oder des BVerfG zur EZB, dort sogar im internationalen Vergleich der europäischen Rechtsordnungen. Das Vorsorgeprinzip ist im Ergebnis totalitär.

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