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Flucht und Einwanderung

Fabian Köhler
freier Journalist, Politik- und Islamwissenschaftler (M.A.)
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piqer: Fabian Köhler
Samstag, 03.09.2016

Wie Europa die islamische Welt lehrte, Juden zu hassen

Antisemitismus. Ein Phänomen, das im Abendland vor dem 21. Jahrhundert nahezu unbekannt war und erst durch den massenhaften Zuzug muslimischer Migranten zum gesellschaftlichen Problem wurde. So ähnlich wie auch bei Hompophobie, Frauenunterdrückung und Jugendgewalt.

Diesen Eindruck bekommt man zumindest, wenn Debatten über Judenhass in Deutschland mal wieder nur dann geführt werden, wenn der Täter Muslim ist. Wenn Antisemitismus nur dann verwerflich zu sein scheint, wenn sich das Attribut „importiert“ davor setzten lässt.

Reinhard Schulze hat sich in "Die Zeit" einen der vermeintlichen Exporteure des Antisemitismus angeschaut: Iran. Dabei stieß er auf eine Religion, unter der Juden – anders als in Europa – über Jahrhunderte nahezu gleichberechtigt leben konnte. Eine Region die sehr lange ohne das Feindbild vom Brunnenvergifter, Antichristen und Wucherjuden auskam, ohne systematische Verfolgung und Vernichtung sowieso. Ein Land, in dem Antisemitismus erst dann mehrheitsfähig wurde, nachdem Muslime ihn aus dem christlichen Europa importiert hatten. 

Wie Europa die islamische Welt lehrte, Juden zu hassen
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Kommentare 1
  1. Gurdi (Krauti)
    Gurdi (Krauti) · vor etwa einem Jahr

    Interessanter Betrachtungswinkel.