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Flucht und Einwanderung

Fabian Köhler
freier Journalist, Politik- und Islamwissenschaftler (M.A.)
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piqer: Fabian Köhler
Freitag, 19.08.2016

Religiöse Toleranz? Das hat was mit dem Islam zu tun!

Kaum eine Woche vergeht, ohne dass der Islam und mit ihm, jene die an ihn glauben, medial negativ gelabelt wird. Mal sind es Axtmörder und Selbstmordattentäter, die das Bild einer barbarischen und gewalttätigen Religion bestätigen zu scheinen. Mal müssen ein paar hundert Schleier-Trägerinnen als Beweis für Unmündigkeit und Unterdrückung von hunderttausenden Muslimas herhalten. Und im besten Fall kommt im Anschluss der Verbandsvertreter und erklärt, dass dies und jenes „nichts mit dem Islam zu tun hat“.

Stimmen, die hingegen selbstbewusst in Anspruch nehmen, dass der Satz „das hat etwas mit Islam zu tun“ sehr wohl auch für Positives gelten kann, werden hingegen selten öffentlich wahrgenommen. 

Einen Versuch den Islam und jene, die an ihn glauben, einmal positiv zu labeln, hat in dieser Woche die Kölner Soziologie-Professorin Sarah Carol unternommen. Sie hat Einstellungen von muslimischen Migranten und christlichen Einheimischen in Deutschland miteinander verglichen. Das Ergebnis ihrer Studie: Je frommer Menschen sind, desto toleranter sind sie auch gegenüber anderen Gläubigen. Man könnte auch sagen: Toleranz? Das hat etwas mit Islam zu tun!

Religiöse Toleranz? Das hat was mit dem Islam zu tun!
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