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Flucht und Einwanderung

Fabian Köhler
freier Journalist, Politik- und Islamwissenschaftler (M.A.)
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piqer: Fabian Köhler
Mittwoch, 09.11.2016

Donald und die Syrer. Wie Trump Flüchtlinge zum Sicherheitsrisiko machte

Das Flüchtlingsthema st nicht unbedingt das, an welchem sich der Ausgang der US-Wahl am besten erklären lässt. Nicht weil Wahlsieger Trump nicht auch hier auf Stimmungsmache gesetzt hätte. Sondern weil Hillary Clinton nicht als positives Gegenbeispiel taugt. 

Auch auf der Agenda der demokratischen Kandidatin rangierte das Thema nie besonders weit oben. Auch Clinton diskutierte den Zuzug von Flüchtlingen meist im Kontext von Terror und Sicherheit und nicht als Frage moralischer Verpflichtungen. Und die von ihr vorgeschlagenen 10.000 bis 65.000 syrischen Flüchtlinge, die sie bereit wäre aufzunehmen, sind so lächerlich wenig, dass sie damit hierzulande sicherlich auch für AfD-Anhänger wählbar wäre.

Andererseits: Vielleicht ist gerade diese Zurückhaltung in der Flüchtlingsfrage auch ein Beleg für den Erfolg von Trumps Wahlkampf. Denn es waren Trump und einige seiner republikanische Mitkandidaten, die es schafften, die Flüchtlings- nahezu ausschließlich zu einer Sicherheitsdebatte werden zu lassen. Wie er das schaffte, hat Jesselyn Cook vor einigen Wochen für die Huffington Post aufgeschrieben.

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