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Flucht und Einwanderung

Frederik Fischer
Sub-, Pop- und Netzkulturkorrespondent
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piqer: Frederik Fischer
Donnerstag, 03.11.2016

Der piqd Podcast: Olaf Kleist über Flüchtlingsforschung, Obergrenzen und den Türkei-Deal

J. Olaf Kleist ist Politikwissenschaftler und hat den Schwerpunkt Flüchtlingsforschung. Wir fragen: Was rechtfertigt Grenzen? Stellen fest: Das mit der Obergrenze ist eine rein populistische Diskussion und werfen einen Blick in die (europäische) Zukunft.

Flüchtlingsforschung ist eine multidisziplinäre Sache: Urban Studies, alle Sozialwissenschaften, Rechtswissenschaften, Mediziner, Psychologen uvm. ziehen an einem Strang und bringen ihre Expertise ein. Dabei geht es immer auch um Konkrete Hilfe und Verbesserung der Situation. Olaf findet:

„Eine Forschung, die sich nicht bemüht, Leiden zu vermindern, ist es eigentlich nicht wert, betrieben zu werden.“

Daher versuchen die Mitglieder des Netzwerks Flüchtlingsforschung auch, sich in öffentliche Debatten einzuschalten.

Die Forschung zeigt: Die Leute fliehen aufgrund der Situation an ihrem Wohnort. Nicht, weil Einladungen von Bundeskanzlerinnen winken. Der Normalfall ist eigentlich, dass Leute versuchen, in ihrer Herkunftsregion einen sicheren Ort zu finden. Warum der Türkei-Deal in Europa nicht wirklich umsetzbar ist und warum wir nicht nach dem „australischen Modell“ verfahren können – diese und andere Fragen erörtert Olaf in der siebten Folge des piqd Podcasts.

Der piqd Podcast: Olaf Kleist über Flüchtlingsforschung, Obergrenzen und den Türkei-Deal
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