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Feminismen

Verena Katharina Fisch
Community piq
Mittwoch, 06.11.2019

Witch hunts are back - And this time they're targeting female activists

Silvia Federici spricht hier über den Zusammenhang zwischen mittelalterlicher Hexenjagd und Gewalt gegen Aktivistinnen in der Gegenwart. Prinzipiell scheint sich nicht viel verändert zu haben.

So I think it is very, very important to understand that the image of the witch and the accusation of witchcraft is not just something that is a part of the distant past. It is something that once again today is being used to punish women.

Wie schon in ihrem (sehr empfehlenswerten) Buch Caliban and the Witch erklärt Federici anschaulich, wie unbezahlte (Reproduktions-)Arbeit und institutionalisierte Gewalt zur Unterdrückung von Frauen und damit zur Aufrechterhaltung von Strukturen hegemonialer Männlichkeit beitragen. Frauen, die rebellieren, werden (damals wie heute) auf die ein oder andere Weise ruhig gestellt.

Die letzte Frage des Interviews ist dabei besonders spannend: Wie könnte Hausarbeit und reproduktive Arbeit verändert, gar revolutioniert werden, um eben jene Machtstrukturen aufzubrechen?

I think that many women would agree that working and performing many of the necessary tasks together can transform their relationship with work, transform and politicize relationships. Because you make collective decisions. You can talk about how to do things with other women. This gives you greater power in terms of the relationship with the state and with men. And that’s what makes that transformation happen.

...

What do we want? That is the conversation that should be happening in women’s spaces. How do we want to reproduce? How we see ourselves, what is the organizing idea behind our reproduction?

Ein etwas älteres Interview von Verónica Gago mit Federici zu ähnlichen Themen wurde auch schon in diesen piq geteilt.

Witch hunts are back - And this time they're targeting female activists
8,3
4 Stimmen
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Kommentare 1
  1. Gabriele Feile
    Gabriele Feile · vor 9 Monaten

    Vielen Dank für diesen wichtigen Piq. Ehrlich gesagt, bin ich sprachlos. Es hat mich erschüttert, dieses Interview zu lesen. Denn mir wurde klar, dass diese Art der Behandlung von Frauen zu den Ursachen vieler Missstände gehört - seit Jahrhunderten.

    Ich frage mich, woher das kommt? Welche Ängste schwingen bei den Männern mit, die Frauen so verurteilen (und sie als Hexe zu bezeichnen, die sterben muss, ist womöglich die extremste Form wie man Frauen schlecht behandelt)? Warum sind "Krieg und Kampf" im männlichen System so stark vertreten (die Interviewte zeigt z.B. auf, dass es immer mehr Jobs gibt, die bewaffnet erledigt werden)? Und wie lässt sich all das lösen?
    Was sagen die Männer dazu?

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