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Feminismen

Das ist keine "Schlammschlacht"

Mohamed Amjahid
Buchautor und Journalist

Reporter, Kurator, Autor für deutsche und internationale Medien. Studium der Politikwissenschaft/Anthropologie. Themen: Weiße Mehrheitsgesellschaft, MENA, Autokratien, Kapitalismuskritik, Feminismus und kritische Theorie.

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Mohamed AmjahidDienstag, 09.03.2021

Gestern war feministischer Kampftag und zurecht haben viele Frauen darauf verwiesen, dass es intersektionale Perspektiven auf Kämpfe verschiedener Frauen braucht: Die Belange von geflüchteten Frauen, von Migrant*innen, von Lesben, von Schwarzen Frauen, von trans Frauen oder Sexarbeiter*innen müssen beispielsweise mehr Raum in der Diskussion bekommen. Einige sind zum Beispiel zusätzlich zum Sexismus von Queerfeindlichkeit oder Rassismus betroffen. Passgenaue Solidarität ist wichtig, um Gerechtigkeit und Gleichberechtigung herzustellen. Aber braucht es Solidarität mit einem Celebrity? 

Am gestrigen Tag machte Meghan Markle mit einem Interview Schlagzeilen. Sie sprach neben ihrem Ehemann Prince Harry mit Talk-Moderatorin Oprah Winfrey über ihre Zeit in der britischen Royale Family. Darin erzählte sie ihre Erlebnisse im britischen Königshaus mit Mobbing, fehlender Unterstützung und Rassismus. Markle sagt, dass es während ihrer Schwangerschaft Diskussionen über die Hautfarbe ihres Sohnes Archie gab. Das gehört nicht in das Ressort "Klatsch und Tratsch", das ist eine ernste Angelegenheit, die nicht Promi-Expert*innen von TV-Starmagazinen oder der Yellow Press (die ja selbst als Akteur in dieser Geschichte auftaucht) überlassen werden darf. Hier einige unpassende Headlines, die mir in den vergangenen 24 Stunden negativ aufgefallen sind: "Palastintrigen: Unter der Gürtellinie", "Die große Schlammschlacht", "Eine würdelose Hollywood-Show".  

Deswegen folgt eine kleine aktuelle Sammlung zu guter Berichterstattung zum Fall: 

Die BBC hat hier eine umfassende Zusammenfassung der Anschuldigung veröffentlicht. 

Bei NPR gibt es eine sehr gute Analyse zum Thema: Zehn Punkte, die man aus dem Oprah-Interview beachten muss

Der Guardian berichtet fortlaufend aktuell, auch über die Reaktion aus dem Buckingham Palace. 

Hier kann man sich das ganze Interview mit Meghan Markle, Prince Harry und Oprah Winfrey anschauen und ein Behind The Scenes durchlesen (kann sein, dass es von Deutschland aus dabei zu Komplikationen mit Geoblocking kommt). 

Meghan hat es selbst auf den Punkt gebracht: “Rude and racist are not the same.” In diesem Sinne hat jede von Rassismus betroffene Person, vor allem Frauen, Solidarität verdient. Und Solidarität heißt hier auch: Sich gut informieren. 

Das ist keine "Schlammschlacht"

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