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Europa

Was Schäuble 1994 über Europa dachte

Christian Odendahl
Denkfabrikarbeiter
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Christian OdendahlFreitag, 02.09.2016
Der europäische Einigungsprozeß ist an einen kritischen Punkt seiner Entwicklung gelangt. Wenn es nicht gelingt, in den nächsten zwei bis vier Jahren eine Lösung für die Ursachen dieser gefährlichen Entwicklung zu finden, dann wird die Union sich entgegen der im Maastrichter Vertrag beschworenen Zielsetzung eines immer engeren Zusammenwachsens unaufhaltsam zu einer lockeren, im wesentlichen auf einige wirtschaftliche Aspekte beschränkten Formation mit verschiedenen Untergruppierungen entwickeln. 

Das berühmte Schäuble-Lamers Papier von 1994 sollte man mal wieder lesen, um zu verstehen, an welchem Punkt wir in der EU vor genau 22 Jahren waren. Es kommt einem so einiges bekannt vor. 

Zunahme eines "regressiven Nationalismus" in (fast) allen Mitgliedsländern, der die Folge einer tiefen Verängstigung - hervorgerufen durch die problematischen Ergebnisse des Zivilisationsprozesses und durch äußere Bedrohungen wie der Migration - ist. 

Es ist durchweg ein interessantes historisches Dokument und nicht sehr lang. Im, wie ich fand, spannenden Abschnitt zum deutsch-französischen Verhältnis heißt es:

Die Antwort [auf die Frage der Eingliederung der Stärke Deutschlands in die europäische Struktur, CO] muß zunächst in dem auch für Deutschland wichtigen Hinweis bestehen, daß für die östlichen Nachbarn Deutschlands (ebenso wie auch schon für die EFTA-Länder) der Wille zum Beitritt zur EU in nicht unerheblichem Maße von dem Wunsch getragen ist, eine allzu große Abhängigkeit von Deutschland zu vermeiden. 

Viele Punkte in dem Papier sind auch heute noch aktuell und in der Reformdiskussion der EU sehr wichtig. Es hilft, die jüngere deutsche Geschichte zu kennen.

Was Schäuble 1994 über Europa dachte

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