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Medien und Gesellschaft

Alexander Matzkeit

Alexander Matzkeit spricht und schreibt über Film und Medien. Bisher unter anderem bei epd film und epd medien, kino-zeit.de, 3sat, zdf.kultur und im Techniktagebuch - sowie in seinem Blog "Real Virtuality" und dem Podcast "LEXPOD".

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piqer: Alexander Matzkeit
Mittwoch, 25.03.2020

Marc-Uwe Kling: Wenn der Interview-Gast zum Interviewer wird

Marc-Uwe Kling, Schöpfer der jüngst verfilmten Känguru-Chroniken (seien Sie nicht traurig, dass sie nicht ins Kino können, ich fand den Film schwach), gibt seit Jahren keine Interviews mehr. Für Alles Gesagt, den "unendlichen" Podcast der "Zeit" hat er eine Ausnahme gemacht, unter der Bedingung, dass er die Fragen stellen kann. Knapp vier Stunden lang spricht er mit Christoph Amend ("Zeit Magazin") und Jochen Wegner ("Zeit Online") über die heutige Situation des Journalismus.

Das entstandene Gespräch, das wie alle anderen Alles-Gesagt-Folgen erst endet, wenn die Gäste (hier also Amend und Wegner) keine Lust mehr haben, ist gleich mehrfach interessant. Einmal natürlich, weil es erhellend ist, was Amend und (nach meinem Dafürhalten) besonders Ur-Nerd Jochen Wegner in einem lockeren Setting – und mal nicht in einer bleiernen Podiumsdiskussion – zum Zustand heutiger und vor allem ihrer Medien zu sagen haben. Sie geben relativ offen Auskunft zu Redaktionsplanung und Clickbait-Verlockungen, Kommentarmoderation und journalistischer Ethik nach Snowden, alles, ohne in Branchensprech abzudriften.

Doch natürlich hat das Gespräch zusätzliche Meta-Ebenen, auf die es sich ebenfalls zu hören lohnt. Etwa wie die beiden Redakteure versuchen, Kling doch immer mal wieder ein bisschen Interview abzuringen, und dieser manchmal bewusst, manchmal ohne es sofort zu merken darauf eingeht. Oder wie Kling immer wieder feststellt, dass gute Interviewführung mehr bedeutet als nur einen Fragenkatalog abzuarbeiten, während seine Gäste sich hörbar in der verkehrten Rolle gefallen. Insofern auch ein mahnendes Beispiel für alle, die in ihrem Keller schon am eigenen Interview-Podcast feilen.

Marc-Uwe Kling: Wenn der Interview-Gast zum Interviewer wird
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Kommentare 2
  1. Jan Paersch
    Jan Paersch · vor 6 Tagen

    Die ersten 70 Minuten über die Bedeutung des Journalismus sind wirklich spannend. Danach kann man getrost eine Stunde überspringen, das Serien-Geplänkel bei Pfannkuchen ist für mich eher ein mahnendes Beispiel dafür, wie nervig es sein kann, wenn sich Podcasts zu viel Abschweife erlauben. Wird dann aber wieder besser.

    1. Alexander Matzkeit
      Alexander Matzkeit · vor 6 Tagen

      Hmmm ... ja, das stimmt, aber ab und zu komme ich auch mit ein bisschen Geplänkel zurecht.

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