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Zeit und Geschichte

Hauke Friederichs
Journalist
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piqer: Hauke Friederichs
Freitag, 07.10.2016

Preußen im Ersten Weltkrieg

Ein Foto-Album des Schreckens: Französische Soldaten bergen im Rest eines zerborstenen Waldes an der Westfront die Leichen ihrer deutschen Gegner. Landser mit schweren Maschinengewehren marschieren an einem Haus in Belgien oder Frankreich vorbei. Und auch an der Ostfront ziehen die Truppen des Kaisers in den Krieg: Auf Pferden und mit Planwagen bringen in graue Mäntel gehüllte Soldaten mit Pickelhaube auf dem Kopf Vorräte zu ihren Kameraden. 

Geo Epoche Panorama zeigt Bilder vom großen Sterben an den Fronten des Ersten Weltkrieges im aktuellen Heft. Einige Aufnahmen aus der Etappe, Fotos von Ereignissen ganz nah an der Front hat die Redaktion zudem online veröffentlicht: Infanteristen mit Gewehren, dicht an dicht in der Stellung auf einem Feld in Ostpreußen, Grabenkämpfer mit zum Wurf bereiteten Handgranaten und Gasmasken auf, französische Verteidiger, die auf einem Wrack eines deutschen U-Bootes posieren.

Im Deutschen Reich sollten die Menschen solche Bilder nicht sehen. Die Militärs fürchteten ansonsten schwere Schäden für die Moral. „Erst im September 1918 gesteht sich die Oberste Heeresleitung um Paul von Hindenburg ein, dass der Krieg nicht mehr zu gewinnen ist", schreibt die Geo-Epoche-Redaktion. „Am 11. November 1918 schweigen die Waffen endlich." 

Preußen im Ersten Weltkrieg
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