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Zeit und Geschichte

Kurt Tutschek
Jäger & Sammler

Lehrer.
Auch in der Lehrer/innen-Fortbildung tätig.
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Fotograf & Bildbearbeiter.
Leser.
Blogger.
Mensch.

Web:
> zeitpunkte.eu
> medienfundgrube.at

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piqer: Kurt Tutschek
Samstag, 24.09.2016

Nilpferde für Amerika

Zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts standen die USA vor einem massiven Problem: es mangelte an Fleisch für die Bevölkerung.

Und so reifte im Jahr 1910 in einer Gruppe von extravaganten Denkern ein Plan, der ebenso verblüffend wie überzeugend klingt: Nilpferde sollten von Afrika importiert und in den Sümpfen entlang der Golfküste ausgesetzt werden. Dann bliebe nur noch die einfache Aufgabe, die Amerikaner von der Bekömmlichkeit eines zarten Nilpferd-Steaks zu überzeugen.

So seltsam wie die Idee, Nilpferde zur Fleischgewinnung heranzuziehen, so außergewöhnlich war auch die Allianz zweier konträrer Männer, die die Staaten zu einem Land der Nilpferd-Rancher machen wollten: Frederick Russell Burnham, ein Abenteurer und Glücksritter, der in seinem Leben schon mehrfach in Konflikte mit den amerikanischen Ureinwohnern geraten war. Als Gegenpart fungierte Fritz Duquesne, ein Betrüger und Saboteur, der einen ganzen Spionagering gegründet hatte. 

Beide waren Feinde fürs Leben, die diese verrückte Idee der Nilpferd-Farmen für einen kurzen Moment in ihrer beider Leben zu Verbündeten machen sollte.

Eine ganz unglaubliche Geschichte, aufgeschrieben und spannend erzählt von Jon Mooallem.

Nilpferde für Amerika
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