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Zeit und Geschichte

Hauke Friederichs
Journalist
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piqer: Hauke Friederichs
Samstag, 24.06.2017

Geflüchtete führen Flüchtlinge durch historische Museen – Geschichte für alle und kostenlos

Berlins Museumslandschaft bietet einen reichhaltigen Einblick in alle Epochen der Weltgeschichte. Ob Pergamon-Schrein, Ischtar-Tor, goldene Münzen aus Byzanz oder osmanisches Zelt, Ritterrüstungen oder Exponate aus den Weltkriegen und den deutschen Diktaturen: Es gibt viel zu sehen im Pergamonmuseum, Bode-Museum und im Deutschen Historischen Museum (DHM). Damit auch jüngst nach Deutschland geflohene Menschen einen Eindruck von den Kulturschätzen und der Geschichte bekommen, haben die drei Museen sich das Projekt "Multaka" überlegt – auf Arabisch bedeutet das Wort "Treffpunkt".

Treffen sollen sich Flüchtlinge mit extra ausgebildeten Museums-Guides. Diese Ausstellungsführer sind 19 Geflüchtete aus Syrien und dem Irak. Sie führen Interessierte auf Arabisch immer mittwochs 15 Uhr durch jeweils eines der Häuser. Das DHM bietet zudem zusätzlich jeden Samstag eine weitere Führung auf Arabisch an. Der Eintritt ist kostenlos. 

Was motiviert die Museen dazu? "Das Deutsche Historische Museum will den Flüchtlingen eine Annäherung an die deutsche Kultur und Geschichte mitsamt ihrer Krisen und Erneuerungsbewegungen ermöglichen", teilt das DHM mit. "Vor allem die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, mit dem sich anschließenden Wiederaufbau steht im Zentrum der Führungen."

Geflüchtete führen Flüchtlinge durch historische Museen – Geschichte für alle und kostenlos
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