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Zeit und Geschichte

70 Gedenktag an die DDR-Diktatur Aktion "Ungeziefer"

Stephan Giering
Dozent als Deutschlands jüngster DDR-Zeitzeuge und freier Publizist
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Stephan GieringMittwoch, 08.06.2022

Die DRD-Unrechts-Aktion "Ungeziefer" hat bis heute Narben in den Seelen vieler Menschen hinterlassen. 1952 -vor 70 Jahren- wurden tausende Menschen an der innerdeutschen Grenze auf DDR-Gebiet zwangsweise umgesiedelt. Familien verloren über Nacht ihr Zuhause, Kinder wurden willkürlich von ihren Schulfreunden getrennt. Diese Menschen wurden vom SED-Staat menschenverachtend als "Ungeziefer" bezeichnet. Rechtsstaatliche Mittel, gegen dieses Unrecht vorzugehen, gab es im DDR-Sozialismus für diese Menschen nicht. Viele von ihnen leiden an den Folgen dieses Staats-Unrechts seelisch noch bis heute. Dieses SED-Unrecht erinnert uns exemplarisch daran, dass Demokratie, Freiheit und Rechtsstaat auch heute gegen die Feinde der Freiheit verteidigt werden müssen. Sie sind nicht selbstverständlich. Kritisch kann gefragt werden: wollen wir als demokratischer Rechtsstaat die Opfer der SED-Diktatur noch zu ihren Lebzeiten angemessen und würdevoll entschäden oder wollen wir die Fehler der Vergangenheit wiederholen, wie sie z.B. bei der finanziellen Entschädigung der Opfer des deutschen Kolonialzeit-Unrechts geschehen sind? Diese Menschen sind nämlich heute (fast) alle schon gestorben.

70 Gedenktag an die DDR-Diktatur Aktion "Ungeziefer"

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