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Volk und Wirtschaft

Modernes Sklaventum in Europas größter Volkswirtschaft

Jürgen Klute
Theologe, Publizist und Politiker
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Jürgen KluteDienstag, 14.06.2022

Dass Deutschland einen ausufernden Niedriglohnsektor pflegt, der die Produktionskosten deutscher Produkte niedrig halten soll, ist weithin bekannt und leider auch gesellschaftlich so weit akzeptiert, dass sich Verbesserungen für die in diesem Sektor arbeitenden Menschen nur schwer durchsetzen lassen.

Dass es zudem noch eine Form modernen Sklaventums in Deutschland gibt, die dem gleichen Ziel dient, ist weit weniger bekannt, obgleich in letzter Zeit auch darüber mehrfach berichtet wurde. Einmal mehr macht nun Marita Fischer in einem Artikel für die taz auf diesen noch immer weitgehend unter dem Teppich gehaltenen Skandal aufmerksam. Es geht – wie der eine bzw. die anderen vielleicht schon ahnen – um die Werkstätten für Menschen mit Behinderungen. Die Werkstätten als solche sind nicht der Skandal. Der Skandal liegt darin, dass den dort arbeitenden Menschen mit Behinderungen der Status eines Arbeitnehmers bzw. einer Arbeitnehmerin vorenthalten wird – mit weitreichenden Auswirkungen für die Betroffenen. Und das, obgleich die UN-Behindertenrechtskonvention dies verbietet, die von der Bundesrepublik ratifiziert wurde und seit über zehn Jahren in Kraft ist, in Deutschland aber nicht auf die Werkstätten für Menschen mit Behinderungen angewandt wird.

Mitteile wehren sich immer mehr Betroffene gegen die Weigerung der Regierung, die UN-Behindertenrechtskonvention konsequent umzusetzen. Und auch die EU hat das Thema mittlerweile aufgenommen und im Visier. Darüber berichtet Marita Fischer in ihrem Artikel, der aus meiner Sicht jede Aufmerksamkeit verdient.

Modernes Sklaventum in Europas größter Volkswirtschaft

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