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Donnerstag, 26.09.2019

Die post-patriarchale Gesellschaft – eine Vision von Bini Adamczak

Angenommen, Feminismus wäre nicht mehr nötig; angenommen, alle emanzipatorischen Ziele wären erreicht – wie würde diese Gesellschaft dann aussehen? Genau dieser Frage geht die Autorin und Revolutionstheoretikerin Bini Adamczak in ihrem Essay nach.

Die Unterdrückung von einem Geschlecht durch das andere wie deren sexuelle Zwangskombination wären aufgehoben nicht durch die unendliche Vervielfältigung von Geschlechtern, sondern durch ihre Abschaffung.

Sexualisierte Gewalt, verbotene Beziehungen, einengende Identitäten: All das wäre im Idealfall aufgehoben, schreibt Adamczak. Es wäre eine Welt, in der das Geschlecht keine soziale Ordnungskategorie mehr ist. Und noch einen Schritt weiter: In der Geschlecht ganz generell seinen Sinn einbüßt.

Doch diese post-patriarchale Gesellschaft lasse sich nicht im Vakuum denken, so Adamczak. Ein Ende des Patriarchats sei ohne ein Ende des Kapitalismus nicht möglich. Unumgänglich sei deshalb ein Neudenken und Neugestalten aller Lebensbereiche: Arbeit, Reproduktion, Familie, Beziehungen und so weiter.

Eine Welt, die keine geschlechtliche Unterdrückung, Einschließung und Zurichtung mehr kennt, darf auch auf andere Formen der Herrschaft verzichten, die das Leben heute noch so unnötig erschweren.

Adamczak liefert damit einen so visionären wie umsichtigen Text, in dem sie den Feminismus erst in einer gesamtgesellschaftlichen Abschaffung aller Herrschaftsformen zu seinem Ziel kommen lässt. Das ist so ambitioniert wie anregend.

Die post-patriarchale Gesellschaft – eine Vision von Bini Adamczak
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Kommentare 1
  1. Kerstin A.
    Kerstin A. · vor 8 Monaten

    Lesetipp: Robert Merle - Die geschützten Männer

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