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Europa

Osteuropa – unser Terra Incognita

Thomas Wahl
Dr. Phil, Dipl. Ing.
Zum piqer-Profil
Thomas WahlMontag, 02.08.2021
Was wissen wir über Osteuropa? Über die 
grob gesagt zwischen Deutschland und Österreich auf der einen, Russland auf der anderen Seite liegenden Länder?
Länder, deren "Grenzen und Herrschaftsverhältnisse" im Laufe der Geschichte ständig auch von außen verändert wurden. Sie erscheinen in der Tat oft als 
ein hybrides Dazwischen, das sich vom Westen weder als Eigenes vereinnahmen noch als Fremdes exotisieren lässt. So argumentierte der 2015 verstorbene polnische Kunsthistoriker Piotr Piotrowski, Osteuropa sei nicht das „ganz Andere“ (real other), sondern das „nahe Andere“ (close other). Polen ist das beste Beispiel dafür. 
Was kennen wir etwa an polnischer Musik, Literatur oder Philosophie? Gibt es diese überhaupt als eigenständige Kultur? Wie viele von uns haben polnische Freunde? 

Im Übergang von der bipolaren Welt in eine multipolare Ordnung rutscht auch Westeuropa zunehmend in die Peripherie. Sollte sich da nicht auch der Blick auf seine unmittelbaren Nachbarn ändern (müssen). Wir müssten eigentlich viele unserer "Denkschablonen" neu ausrichten.
Und tatsächlich scheint im Westen nun so langsam in der Breite durchzusickern, dass man nicht mehr alleine den Ton angibt wie in den Jahrhunderten des europäischen Triumphalismus, Kolonialismus, Exzeptionalismus. Eine Erfahrung, die viele Osteuropäer in den Randzonen der Macht nur zu gut kennen. Sollen die Indifferenz oder die latente Überheblichkeit gegenüber der osteuropäischen „Peripherie“ vielleicht darüber hinwegtäuschen, dass vieles in Westeuropa selbst im Begriff ist, an die geopolitische Peripherie zu rutschen? 

Aber scheinbar gilt, je ferner die Probleme, je größer die Differenz, desto größer die mediale Aufregung und je stärker die Solidaritätskundgebungen. Der Artikel zeigt z. B., wie dominant US-amerikanische Diskurse und soziale Kämpfe in Europa sind. Und vergleicht das mit der SPD in den 1980er-Jahren, die 

dem Freiheitskampf der polnischen Gewerkschaft Solidarność ablehnend begegnete, während sich die Partei heute mit Black Lives Matter solidarisiert. Die polnischen Todesopfer durch rechtsextreme Gewalt während der „Baseballschlägerjahre“ ..., wer kennt sie noch? Wie fühlen sich Polen, deren Vorfahren zwei Jahrhunderte lang kolonialisiert, ausgebeutet, bekriegt wurden, wenn Akademiker heute mit neoessenzialistischer Verve von „white privilege“ sprechen? Und hat man letztlich, als in Deutschland oder der Schweiz Tausende trotz Corona in Solidarität mit Black Lives Matter demonstrierten, Veranstaltungen von ähnlicher Dimension in Solidarität mit Weißrussinnen oder der polnischen Opposition gesehen? Wer das eine gegen das andere ausspielt, ist ein Demagoge. Wer das eine nicht in Relation zum anderen setzt, ein Ideologe.

Die Gefahr besteht doch darin, dass die weniger deutliche Binnenmultikulturalität und Binnendiversität Europas gar nicht als solche erkannt wird. 

Es sind genau die subtileren Formen von Diversity, die in Diskursen über Globalisierung, Migration, Transkulturalität einen festen Platz haben sollten. Die 1991 auf den Trümmern der Sowjetunion errichtete Republik Moldau etwa hat eine genuin hybride Vergangenheit: Mal war sie ungarisch, mal osmanisch, mal russisch, mal rumänisch, mal sowjetrussisch, oft vieles zugleich. Im 19. Jahrhundert lebten Deutsche, Russen, Armenier, Ukrainer, Bulgaren, Polen, Rumänen, Gagausen auf dem heutigen Staatsgebiet. Um 1900 war die Bevölkerung der Hauptstadt Chișinău fast zur Hälfte jüdisch. 1903 schürten Rechtsextreme ein Pogrom … Die Geschichte Chișinăus zeigt, dass Multikulti gelingen kann, aber stets die Gefahr besteht, dass ethnische Gruppen gegeneinander ausgespielt werden.

Solche alten Kulturen sitzen heute zwischen allen westlichen und östlichen Stühlen. Sie könnten dazu beitragen, unsere Zivilgesellschaft neu zu erfinden, besser zu gestalten. Im Gegensatz zu unseren westlichen Staaten, mit den bürokratischen und institutionellen Routinen, den erstarrten medialen Diskursen, ist die Verhandlung der Zukunft im postkommunistischen Raum noch ein lebendiger, offener Prozess. Wir sollten viel unvoreingenommener auf Osteuropa schauen. Uns nicht auf die „Rückständigkeit“ konzentrieren, sondern 

auf die Resilienz, das Geschick, den Realitätssinn und die Multiperspektivität, die es erfordert, um unter prekären Umständen zu überleben.

Es ist nicht falsch, in Westeuropa philosophische Schriften von K. A. Appiah zu lesen und sich mit dem afrikanischen Volk der Ewe zu befassen. Aber man sollte auch wissen, wo die Republik Moldau liegt.

Osteuropa – unser Terra Incognita

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Kommentare 23
  1. Klaus-Henning Bähr
    Klaus-Henning Bähr · vor 3 Monaten

    Na ja, Thomas Wahl, dann erklären Sie mal Tschechen oder Polen, dass Sie sie für "Osteuropäer halten. Aber ziehen Sie sich dafür lieber warm an 😆.

    1. Thomas Wahl
      Thomas Wahl · vor 3 Monaten · bearbeitet vor 3 Monaten

      Wo genau sehen Sie das Problem? Bis jetzt hatte ich damit keine negativen Erfahrungen. Einige verstehen sich auch als Mitteleuropäer.

    2. Klaus-Henning Bähr
      Klaus-Henning Bähr · vor 3 Monaten

      @Thomas Wahl Letztere sind Balten, Polen, Tschechen, Slovaken, Ungarn. "Osteropäer" ist bei denen überwiegend negativ konnotiert, was ja auch seine geschichtlichen Ursachen hat

    3. Thomas Wahl
      Thomas Wahl · vor 3 Monaten

      @Klaus-Henning Bähr Natürlich sind es Balten, Polen, Tschechen etc.. Gemeinsam ist ihnen u.a., dass sie im Osten Europas leben. Ob es nun gefällt oder nicht. Wie würden Sie das benennen?

    4. Klaus-Henning Bähr
      Klaus-Henning Bähr · vor 3 Monaten

      @Thomas Wahl So, wie es den Betroffenen gefällt. Ist für die zumeist eher eine Frage der Identität als der Geografie...

    5. Thomas Wahl
      Thomas Wahl · vor 3 Monaten

      @Klaus-Henning Bähr Ich habe noch keine Polen, Balten oder auch Ukrainer getroffen, die bestritten haben aus Ländern im Osten Europas zu kommen. Das hat für deren nationale Identität keine Bedeutung. Und die wird ihnen auch nicht abgesprochen, wenn man ihre Heimaten in einer Großregion "plaziert".

    6. Klaus-Henning Bähr
      Klaus-Henning Bähr · vor 3 Monaten · bearbeitet vor 3 Monaten

      @Thomas Wahl https://de.m.wikipedia...
      Wo also ist Grenze zwischen Mitteleuropa und Osteuropa, wenn die dahinter "Plazierten" offenbar Wert darauf legen, dass die Mitte Europas bei ihnen zu verorten ist und es ohnehin keine wissenschaftlich begründete Definition dieser Grenze gibt?
      https://link.springer....

    7. Thomas Wahl
      Thomas Wahl · vor 3 Monaten · bearbeitet vor 3 Monaten

      @Klaus-Henning Bähr Was hat das alles damit zu tun, das wir über die Länder, die zw. Deutschland/Österreich und Rußland liegen wenig wissen? Das sich viele Kommunen darum streiten, in der geografischen Mitte zu liegen, sagt doch wenig darüber, ob man sich kulturell, wirtschaftlich und/oder historisch heute eher dem Westen oder dem Osten zugehörig fühlt. Und wie man sich wechselseitig kennzeichnet. Also wie gesagt, mir hat noch kein Pole oder Balte erklärt, dass er eigentlich Westler sei, da der geografische Mittelpunkt Europas ja in Litauen läge. Die reichen "Sehnsuchts-Länder", was Wohlstand und Demokratie betrifft, liegen von dort gesehen nunmal im Westen. Und der Begriff Mitteleuropa ist durch den kalten Krieg und die damit einhergehende Grenze, die den Kontinent politisch in Ost- und Westeuropa trennte, leider aus der Mode gekommen. Ich finde dieses Operieren mit den verschiedenen Bedeutungen der Begriffe Ost-/Westeuropa bzw. Ost-/Westeuropäer in unserem Zusammenhang erst mal nicht fruchtbar. Bin in Ostdeutschland geboren und aufgewachsen, genauer in Mitteldeutschland. Von der Prägung doch ein Ossi, heute vielleicht eher Wossi. Im Erdkundeunterricht sollte man allerdings darauf hinweisen, wo die geografische Mitte des Kontinents liegt. Und vielleicht der korrekten geografischen Sicht wieder zu ihrem Recht verhelfen, Geografie und Gesellschaften wieder in Deckung bringen. Das kann aber m.E. nur gelingen, wenn die Wunden der politisch/wirtschaftlichen Trennung überwunden sind. Insofern danke für den Hinweis.

    8. Georg Wallwitz
      Georg Wallwitz · vor 3 Monaten

      @Thomas Wahl Bemerkenswert ist, dass diese Perspektivverschiebungen auch auf nationaler Ebene funktionieren: Der geographische Osten Deutschlands wird vom Mitteldeutschen Rundfunk beschallt …

  2. Silvio Andrae
    Silvio Andrae · vor 3 Monaten

    Vielen Dank für den piq!
    Für mich war die Lektüre von Albert O. Hirschman sehr inspirierend, dessen Kombination aus Zweifel, intellektueller Offenheit, moralischen Werten und Pragmatismus am besten mit dem Begriff des "Possibilismus" beschrieben werden kann. Hirschman bietet eine unermessliche Quelle dafür, wie unsere Demokratien funktionieren oder sich durchschlagen müssen. Dies gilt nicht nur für Osteuropa.

    1. Thomas Wahl
      Thomas Wahl · vor 3 Monaten

      Danke für den Tip. Hirschman war mir nicht bewußt. Habe erst mal nur das im Nachruf gefunden:
      „ Hirschmann zog sich denn auch von diesem Terrain zurück und entwickelte eigene Varianten, ökonomische, soziologische und moralische Facetten bei seinen Fragestellungen im Blick zu behalten. In „Exit, Voice and Loyalty“ untersuchte er das Spektrum von Reaktionen auf wirtschaftliche und politische Missstände, „Leidenschaften und Interesse“ führte vor Augen, was die frühen Theoretiker des Kapitalismus dem freien Markt jenseits ökonomischer Effizienz an Tugendeffekten zutrauten, in „Engagement und Enttäuschung“ führte er die These aus, dass die Gewöhnung an einmal erreichte Komfortbefriedigungen in modernen Massendemokratien zum Verebben jenes Willens zur Veränderung führe, der aus ärmlichen und krisenhaften Verhältnissen überhaupt erst hinausgeführt hatte, und in „Rhetorik der Reaktion“ gab er unter dem Eindruck des Erfolgs der amerikanischen Neokonservativen einen bündigen Abriss der Grundfiguren politischer Reformkritik von rechts.“

      https://www.faz.net/ak...

      Scheint mir treffend. Werd weiterlesen …..

    2. Silvio Andrae
      Silvio Andrae · vor 3 Monaten

      @Thomas Wahl Herzlichen Dank für den Kommentar. Ich stieß auf Hirschman im Rahmen meines Lateinamerikastudiums. Hirschman sah in der historischen Analyse eine wesentliche Aufgabe der Sozialwissenschaft. In der Offenheit historischer Verläufe, in den Besonderheiten historischer Ereignisse sah er die Grundlagen für ein Engagement im politischen Reformismus. Hirschman konzentrierte sich auf das Einzigartige und Unerwartete, um Pfade des sozialen Wandels aufzuzeigen, die zwar manchmal unwahrscheinlich, aber dennoch plausibel waren.

    3. Thomas Wahl
      Thomas Wahl · vor 3 Monaten

      @Silvio Andrae Ich glaube, das Unerwartete, der Zufall, das Kontraintuitive wird zu wenig mitgedacht in den Großtheorien ….

  3. Claudia Sasse
    Claudia Sasse · vor 3 Monaten

    Ja, danke für den piq!
    @Georg Wallwitz: Ich komm auch mit.. Eine Zwischenlandung in Chisinau 1990 wartet noch auf ihre Enttraumatisierung. Und dann ein Abstecher ans schwarze Meer, ok?
    Mein Freund Andreij, längst in Kiev, kommt aus dem Küstenort Tatarbunari, zwischen Donaudelta und Odessa. Da ist es noch so ähnlich wie in Moldawien, sagt er..

    1. Thomas Wahl
      Thomas Wahl · vor 3 Monaten

      Und Wein trinken müssen wir auch!

    2. Georg Wallwitz
      Georg Wallwitz · vor 3 Monaten

      Das wird eine sehr schöne Reisegruppe. „Piq-Reisen“, ist vielleicht der Name des Unternehmens. Auf meinem Zettel stehen Odessa (dort stammt meine Urgoßmutter her) und die Krim (ein unmöglicher Ort) ganz oben…

  4. Georg Wallwitz
    Georg Wallwitz · vor 3 Monaten

    Danke für den Piq, das ist ein sehr erhellender Text. Meine nächste Urlaubsreise muss wohl an die Moldau gehen …

    1. Thomas Wahl
      Thomas Wahl · vor 3 Monaten

      Da komm ich mit ….. 😏

    2. Achim Engelberg
      Achim Engelberg · vor 3 Monaten

      Genosse Wallwitz, wenn Du an die Moldau reist, dann landest Du in Prag.

      Falls Du in die Republik Moldau reist, vergesse Transnistrien nicht.

      Hier ein Auszug aus einer älteren Reportage aus meiner Feder, nee Laptop:

      "Ein Traum? Es ist Realität. Ausgebreitet vor mir liegen aktuelle Landkarten, ich schaue, ob die Grenzanlagen Transnistriens
      eingezeichnet sind. Auf allen sieht es so aus, als gäbe es keine, und dennoch fährt unser Fahrer Waleri zu einer Grenze mit Posten
      und Passkontrolle, mit Zoll und Einreiseformularen. Ein Traum? Nein, Realität.
      Zuerst sitzen zwei moldawische Uniformierte an einem Tisch am staubigen Straßenrand. Aber weil es für sie und die internationale
      Gemeinschaft keine Grenze gibt, kontrollieren sie keine Pässe, sondern langweilen sich.Dann steht hinter Panzersperren russisches Militär
      in Tarnuniformen, schließlich kommen transnistrische Grenzer, die Pässe kontrollieren. Dahinter beginnt das Reich des Smirnow-Clans und der russischen Armee. Während wir an Feldern entlang einer mit Bäumen umsäumten Straße in Richtung Bender flitzen, schweifen meine Gedanken ab und ich stelle mir einen akkuraten Beamten vor, der tagaus, tagein an einer Grenze arbeitet, die es auf keiner Karte gibt. Jahre, Jahrzehnte sitzt er an einem Kontrollpunkt und dann, vielleicht kurz vor der Pensionierung, macht die Weltgeschichte mal wieder einen Ruck und die Grenze verschwindet. Und irgendwann fragen die
      Enkel den Opa, was er in seinem Leben gemacht habe. Sie biegen sich prustend lachend über eine Grenze, die es offiziell gar nicht gegeben
      hat.
      Mittlerweile haben wir Bender erreicht, wo es eine Festung mit wechselhafter Geschichte gibt. Im 16. Jahrhundert als Bollwerk gegen
      das Osmanische Reich errichtet, wurde sie von diesem erobert und ausgebaut. An den Umbauten, so kann man öfter lesen, könne man die
      Geschichte der Region als Pufferzone zwischen Österreich, Russland und dem Osmanischen Reich erkennen.Heute ist die Festung ein russischer Militärstützpunkt; eine Streife folgt uns und macht deutlich, dass wir nicht anhalten dürfen, um die wuchtigen Mauern aus halb
      behauenen Steinen am Ufer des Dnister zu betrachten.
      In Tiraspol, der Hauptstadt Transnistriens, kann man sich noch an der Ecke Lenin-/Liebknecht- Straße treffen. Die ewige Flamme für
      die sowjetischen Gefallenen des Zweiten Weltkrieges brennt noch, im Gegensatz zu Moldawien.
      Vor dem Regierungsgebäude steht eine Lenin-Statue und schaut auf die Gedenkorte der Gefallenen des Großen Vaterländischen
      Krieges, des Afghanistan-Krieges (1979–89) und des Unabhängigkeitskrieges von 1992.
      »Deutsch?«, fragt ein Schwarzhaariger akzentfrei,
      als wir Geld tauschen. Im Gespräch enthüllt Roman seine Geschichte. Mama arbeitet in Deutschland,Papa in Tiraspol. Er wächst bei Mama auf und bekommt keinen Studienplatz für Psychologie. Papa holt ihn darauf an eine Universität, deren Abschlüsse aber nirgends
      anerkannt werden. Haben wir es hier mit einem angehenden Nervenarzt zu tun, der treu dem Klischee ein Irrer ist? So wirkt er keineswegs. Russische Bildungseinrichtungen wie eine Moskauer
      Universität unterhalten Institutionen hier, und nach Studienabschluss hat Roman ein international anerkanntes russisches Zeugnis."

      Wollen wir uns nächstes Jahr nicht in Jerusalem treffen, sondern am 1. Mai zur Militärparade in Transnistrien. Anschließend stoßen wir auf Stalin in der Thälmann-Straße an.

      Was meinste?

    3. Georg Wallwitz
      Georg Wallwitz · vor 3 Monaten

      @Achim Engelberg Das ist eine sensationelle Idee, zu einem sehr schönen Text. Reiseschriftstellerei ist ja überhaupt etwas Schönes. Meine aufregendste Reise in den letzten Jahren ging an den Ural, nach Perm. Und meine monumentale Lücke zwischen Moskau und Berlin möchte ich schon lange schließen. Ein Projekt ist es, einmal das Schwarze Meer zu umrunden. Vor zwei Jahren hat mir ein ukrainischer Gewährsmann versichert, es gebe nach wie vor einen kleinen Grenzverkehr zwischen der Krim und der Ukraine…

    4. Thomas Wahl
      Thomas Wahl · vor 3 Monaten

      @Georg Wallwitz Das erinnert mich an die späten 70er, als in einem Moskauer Hotel Georgier mit mir auf unsere beiden großen Führer trinken wollten. Was mich damals sehr überraschte …..

    5. Achim Engelberg
      Achim Engelberg · vor 3 Monaten

      @Georg Wallwitz Ja, das stimmt.

      Allerdings ist eine Reise rund ums Schwarze Meer fast nicht möglich, sondern, man muss sie in mehrere Reisen aufteilen.

      Von Russland über die Krim nach der Ukraine darf man nicht einreisen; in die andere Richtung geht es.

      Vor einer Reise durch das nicht anerkannte Abchasien nach Georgien wird gewarnt.

      Vielleicht kann man aber in Abchasien auch eine schöne russische Militärparade besuchen.

    6. Georg Wallwitz
      Georg Wallwitz · vor 3 Monaten

      @Achim Engelberg Da fliegen die Soldatenstiefel noch bis zur Nase, wenn paradiert wird ...
      1993 bin ich mal von Iran nach Pakistan gereist, über Land, quer durch Afghanistan. Da wurde auch abgeraten. So etwas darf man nicht überbewerten, solgange man bereit ist, die Konsequenzen zu tragen :-)
      Irgendeinen Weg gibt es immer ...

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