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Warum die Grünen nicht besser abgeschnitten haben

Theresa Bäuerlein
Journalistin. Autorin. Seit (gefühlt) schon immer.
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Theresa BäuerleinMontag, 27.09.2021

Für kurze Zeit sah es so aus, als könnte diese Wahl zum Triumph der Grünen werden. Nun ist es zwar ihr bestes Ergebnis bei einer Bundestagswahl, es ist aber längst nicht das, was die Partei und ihre Anhänger:innen sich erhofft hatten. 

Bei etwa 20 Prozentpunkten, so lautete die interne Losung aus dem Frühjahr, liege die Basis der Partei. Den Rest müsse die Kandidatin oder der Kandidat liefern. Heute sind aus den 20 Prozentpunkten 14,8 geworden. 

Diese Analyse fasst die möglichen Gründe dafür zusammen. Ein wichtiger, neben den bekannten (fehlende Erfahrung mit einem personalisierten Wahlkampf, Plagiatsvorwürfe, beleidigtes Verhalten) ist dieser: Über die Klimakrise wurde zwar gesprochen, aber so, als sei es “eine Herausforderung mittlerer Ordnung”. Das Ausmaß der Krise wurde kleingemacht, auf drei Fragen verzwergt: “Wer muss verzichten? Was wird verboten? Wer soll das bezahlen?” Auch die Grünen haben sich dem untergeordnet.

Auch aus diesem Grund ist es im Übrigen längst nicht ausgemacht, dass die Grünen mit Robert Habeck 25 statt 14,8 Prozent geholt hätten. Habeck experimentierte zwar im Wahlkampf erfolgreich mit einer Rhetorik auf der Höhe der ökologischen Probleme. Er tat nicht so, als gäbe es bei der anstehenden Revolution nur Gewinner und vermied es überhaupt sehr konsequent, den Leuten allzu viel vorzumachen. Allerdings ist dies im Halbschatten der Öffentlichkeit naturgemäß leichter als im Rampenlicht.


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