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Klima und Wandel

Öko-Landbau-Vordenker Urs Niggli für CRISPR, Ackerchemie und Rinder

Ralph Diermann
Energiejournalist

Strom, Wärme und Mobilität – das sind meine Themen. Ich arbeite seit 2008 als freier Energiejournalist u.a. für die Süddeutsche Zeitung, Spiegel Online, die Neue Zürcher Zeitung, für Riffreporter sowie für einige Fachzeitschriften.

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Ralph DiermannDienstag, 25.10.2022

Urs Niggli gilt als einer der weltweit wichtigsten Forscher im Bereich Bio-Landbau, viele Jahre lang leitete er das renommierte Schweizer Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL. In einem Interview mit der Zürcher Handelszeitung, das wichtigste Wirtschaftsmedium der Schweiz, vertritt er einige sehr interessante Positionen, die quer zum Common Sense der Biobranche liegen.

So ist Niggli überzeugt, dass Bio mitnichten die Antwort auf Klimakrise und Welthunger ist. Mit 100 Prozent Bio könne die Menschheit nicht ernährt werden, so der Wissenschaftler. Deshalb sei es wichtiger, den konventionellen Landbau nachhaltiger zu gestalten als den biologischen noch besser zu machen. Für Niggli gehört hier ausdrücklich dazu, auch neue Züchtungsansätze wie CRISPR zu nutzen. Gleiches gelte für den chemischen Pflanzenschutz. Zudem wirft er der Biobranche Innovationsfeindlichkeit und Intoleranz vor.

Und auch zum Fleischkonsum hat Niggli eine interessante Haltung: Schweine- und Geflügelfleisch lehnt er ab, Rind- und Lammfleisch dagegen ausdrücklich nicht. Denn Rinder und Schafe fressen Gras, stehen damit nicht in Konkurrenz zur menschlichen Ernährung. Zudem verhindere die Viehhaltung, dass Grasland zu Acker umgepflügt wird – dabei würde enorm viel CO2 freigesetzt.

Schade nur, dass die Interviewenden viele der Statements Nigglis stehen lassen, ohne nachzufragen oder um Begründungen seiner Aussagen zu bitten. So hechelt das Gespräch von einem diskussionswürdigen Punkt zum nächsten, ohne auch nur ansatzweise in die Tiefe zu gehen.

Öko-Landbau-Vordenker Urs Niggli für CRISPR, Ackerchemie und Rinder

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