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Klima und Wandel

Wir diskutieren in der Energiepolitik die falschen Themen

Ralph Diermann
Energiejournalist

Strom, Wärme und Mobilität – das sind meine Themen. Ich arbeite seit 2008 als freier Energiejournalist u.a. für die Süddeutsche Zeitung, Spiegel Online, die Neue Zürcher Zeitung, für Riffreporter sowie für einige Fachzeitschriften.

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Ralph DiermannSamstag, 22.10.2022

Politik und Medien machen den Fehler, sich in der Energiedebatte auf Nebenschauplätze zu stürzen, statt sich auf die wirklich wichtigen Dinge zu fokussieren – das meint Riffreporter-Mitgründer Christian Schwägerl in einem längeren, wohl begründeten, nun ja, Rant.

Bestes Beispiel dafür sei die Diskussion um die Verlängerung der AKW-Laufzeiten. Stattdessen sollten wir uns lieber zum einen mit der Frage beschäftigen, wie wir den Energieverbrauch drücken können. Dafür hat der Autor viele interessante Ideen – eine davon dürfte bei halb Deutschland für mächtig Puls sorgen: ein technisches Beschleunigungslimit, das verhindert, dass Autos für null auf hundert weniger als zehn Sekunden brauchen.

Die zweite Mega-Herausforderung ist Christian Schwägerl zufolge, den Erneuerbaren-Ausbau massiv zu beschleunigen. Denn den ambitionierten Zielen der Bundesregierung zum Trotz geht hier momentan viel weniger voran als möglich wäre. So waren die jüngsten Ausschreibungen für Solar- und Windparks wieder einmal weit unterzeichnet.

Wie lassen sich die Knoten lösen? Der Autor macht dafür eine Reihe von Vorschlägen – und fordert zudem ein breites gesellschaftliches Bündnis, um einen neuen Rahmen zu schaffen, der auch den nächsten Regierungswechsel übersteht:

Keine Harmonieshow, sondern ein Fundament, auf dem ein schneller und nahezu kompletter energetischer Umbau unserer Industriegesellschaft mit all seinen Zumutungen und Kosten durchgehalten wird (…).

Wir diskutieren in der Energiepolitik die falschen Themen
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Kommentare 2
  1. Dominik Lenné
    Dominik Lenné · vor einem Monat

    Eine kleine "Blut-, Schweiß und Tränen" - Rede, die man von der Politik erwarten sollte...
    Was mir fehlt die europäische Perspektive. Der Umbau des Energiesystems ist eben nicht nur national. Das Stromsystem, das Gassystem sind europäisch. Die mMn wichtigsten Klimagesetze, des EU-ETS und das kommende EU-ETS2, der Green Deal, Fit-for-55, und das jüngere RepowerEU-Programm sind allesamt in Brüssel beheimatet. Die Beschränkung des Blicks auf den nationalen Mußtopf könnte mal so langsam aufhören. Auch und gerade in den Medien. Ist natürlich mittelbarer, weiter entfernt, ein noch komplexerer Diskurs als schon national - aber das ist die Zukunft!

  2. Cornelia Gliem
    Cornelia Gliem · vor einem Monat

    Ja richtig: wenn 'Grüne' AKW-Laufzeiten ändern können, dann erwarte ich von 'Konservativen', dass sie zb die 10-H-Regel abschaffen.

    und wieso nicht etwa jedem Harz4ler für den Balkon ne Solaranlage finanzieren? (Nicht nur umweltpolitisch richtig - auch finanziell, da dann der staat zukünftig weniger Nebenkosten bezahlen muss*).

    *Ja ja momentan bezahlt das JC den Strom gar nicht. Aber das wird kommen und dass dem Harz4ler das Geld trotz Warenkorbberechnung nicht reicht, liegt ja m neben Inflation etc auch an den Stromkosten.

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