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piqer: Deine Korrespondentin
Mittwoch, 04.03.2020

Frauen und Medikamentenkonsum

Nehmen Frauen in anderen Ländern eigentlich mehr Schlaftabletten ein als hierzulande? Und wie schnell kommt man an rezeptpflichtige Medikamente? Unsere Korrespondentinnen wagen in unserer sogenannten „Korri-Kette“ einen Blick nach Spanien, Deutschland und Irland.

Christine Memminger schreibt zum Beispiel aus Barcelona: Den Ruf als „Pillenparadies“ hat Spanien zu Recht. Mit einer der höchsten Apothekendichten Europas und verhältnismäßig vielen rezeptfreien Medikamenten ist es kein Wunder, dass sich Urlaubsgäste hier gerne mit Souvenirs in Pillenform eindecken. Hochdosierte Schmerzmittel, Antidepressiva, Betäubungsmittel wie Kodein, die Antibabypille oder die „Pille danach“, all das ist in Spanien rezeptfrei zu bekommen – und die Liste ließe sich fortführen.

Selbst wenn ein Medikament eigentlich nur auf Rezept herausgegeben werden darf, zeigt die Praxis, dass viele Apotheken es damit nicht so genau nehmen. Rezepte müssen nicht elektronisch erfasst werden und nur selten werden Apotheken kontrolliert. Dazu kommen, zumindest für den deutschen Geldbeutel, verhältnismäßig günstige Preise. Eine Schachtel mit 30 Ibuprofen-Tabletten à 400 mg kostet beispielsweise gerade mal zwei Euro.

Anne Klesse blickt daneben auf die Situation in Deutschland und stellt fest: Frauen nehmen mehr Medikamente ein als Männer. Laut dem GKV-Spitzenverband, der Interessenvertretung der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen in Deutschland, werden ihnen im Schnitt 18 Prozent mehr sogenannte definierte Tagesdosen verordnet. Das liegt an mehreren Punkten: 56 Prozent der Frauen zwischen 18 und 29 Jahren, so eine Untersuchung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, verhüten mit der Anti-Baby-Pille. Das macht schon einen großen Teil aus. Außerdem schlucken viele Frauen regelmäßig Schmerzmittel gegen Menstruationsbeschwerden. 

Frauen und Medikamentenkonsum
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