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Mittwoch, 26.02.2020

Gleichberechtigung in Deutschland

100 Jahre sind seit der Einführung des Frauenwahlrechts vergangen, 42 seit der ersten „Emma“, dem Leitblatt des Feminismus im deutschsprachigen Raum und 33 Jahre seit Ina Deter von Frauen sang, die langsam, aber gewaltig kommen – und dennoch: Frauen tauchen nur als prominente Vorzeige-Beispiele auf, aber nie zu 50 Prozent, obwohl sie die Hälfte der Bevölkerung ausmachen. Unsere Deutschland-Korrespondentin Mareike Graepel hat sich für den letzten Teil unserer Serie mit der Frankfurter Rundschau „Wie emanzipiert ist Europa?“ auf Spurensuche begeben.

Während einige Parteien – so wie die Grünen – seit Jahrzehnten Gleichberechtigung praktizieren, schließen andere, wie die AfD, schon die Gründung parteiinterner Frauenorganisationen explizit aus. Deshalb verwundert es nicht, dass Frauen bei den Grünen am stärksten vertreten sind: 58 Prozent der Bundestagsabgeordneten sind weiblich, 40 Prozent sind es in der gesamten Partei. Die Partei DIE LINKE hat immerhin einen Frauenanteil von 54 Prozent im Bundestag, gefolgt von der SPD mit 42 Prozent. Bei den Christdemokraten sind nur ein Fünftel der Bundestagsabgeordneten weiblich, in der Gesamtpartei der CDU sind das 26, in der CSU 21 Prozent. Ähnlich sieht es bei der FDP aus. Das Schlusslicht bildet die AfD mit elf Prozent Frauen in der Bundestagsfraktion und 17 Prozent in der Partei – dort gibt es weder interne Quoten noch Maßnahmen zur Frauenförderung.

Dabei könnte man meinen, dass Deutschland in puncto Gleichberechtigung in der Politik schon relativ weit sei. Schließlich haben wir seit 14 Jahren eine Bundeskanzlerin, die immer wieder als „mächtigste Frau Europas“ bezeichnet wurde. Außerdem gibt es mit Ursula von der Leyen erstmals eine Kommissionspräsidentin. Doch der aktuelle Frauenanteil aller Abgeordneten beträgt knapp 31 Prozent – und ist damit so hoch wie im Südsudan. Auch Merkel betonte während der Gedenkstunde zum 100. Jahrestag des Frauenwahlrechts: „Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer. Aus der Tatsache, dass es mich gibt, darf kein Alibi werden.“ 

Gleichberechtigung in Deutschland
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