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Was kostet der Ukraine die territoriale Integrität?

Jürgen Klute
Theologe, Publizist und Politiker
Zum piqer-Profil
Jürgen KluteFreitag, 05.01.2024

Bernhard Clasen ist freier Journalist. Er schreibt u.a. für die taz und lebt seit vielen Jahren in Kiew und bekommt so die gesellschaftlichen Entwicklungen in der Ukraine unmittelbar mit. In diesem „Fundstück“ gibt Clasen einen durchaus subjektiv gefärbten Einblick in die Stimmungslage in der Ukraine am Ende des zweiten Jahres des russischen Krieges gegen die Ukraine.

Was kostet der Ukraine die territoriale Integrität?

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Kommentare 4
  1. M Houbs
    M Houbs · vor 2 Monaten

    Der erste Grammatikfehler bereits in der Überschrift. Das kostet MICH Nerven….

  2. Lutz Müller
    Lutz Müller · vor 2 Monaten · bearbeitet vor 2 Monaten

    Die Emotionen des Autors sind nachvollziehbar.
    Und auch rational wünschte ich nichts sehnlicher, als dass sinnloses Blutvergießen sofort beendet wird.

    Ukrainer wollen in Freiheit leben, jedoch gibt es ohne Leben auch keine Freiheit.
    Eine eher philosophische Frage.

    Zurück zur Realität.
    Die Stimmen, die die Ukraine zur Aufgabe ihrer territorialen Integrität drängen, häufen sich aktuell.
    So schrieb kürzlich ein NYT-Redakteur:
    „Die Ukraine benötigt nicht ihr gesamtes Territorium, um Putin zu besiegen“ - der Wiederaufbau hin zu einem blühenden Rest-Land sei schon ein Sieg über Putin.
    Des Ratgebers Großeltern stammten aus Russland.
    Am Tag nach Erscheinen des Artikels gab es die heftigsten Luftangriffe auf die Ukraine seit Kriegsbeginn.
    Zufall, oder ein Muster - welche Verhandlungsoptionen?
    Es geht um Menschenleben, wie bei den Verhandlungen zum Gefangenenaustausch auch, leider aber in einem viel größeren Maßstab. https://www.piqd.de/ze...

    Ergänzend eine weitere Empfehlung:
    Mary Elise Sarotte erklärt, wie nach dem Tauwetter Anfang der 1990er recht schnell ein Frostgefühl, Angst vor der Aggressivität Russlands aufkam: Jelzins Befehl 1993 zur Erstürmung der Duma, des Parlaments, mit offiziell 187 Todesopfern, dann der erste Tschetschenien-Krieg 1994 usw. https://www.piqd.de/co...
    Was wäre denn zu erwarten, wenn die Unterstützung der Ukraine aufgegeben werden würde? Auch solche Gedankenspiele gibt es ja schon.

    1. Jürgen Klute
      Jürgen Klute · vor 2 Monaten

      Ob die Ukraine mit Gebietsverlusten leben kann oder nicht, will ich mir nicht anmaßen zu beurteilen. Die vielen Grnezverscheibungen, die es alleine seit dem Wiener Kongress von 1815 in Europa gab, zeigen grundsätzlich, dass Grenzverschiebungen Teil politischer Realität sind und dass Grenzverschiebungen nicht grundsätzlich eine Katastrophe darstellen. Es hängt halt immer von den konkreten Bedingungen ab.

      Im Blick auf die Ukraine muss man dann allerdings auch im Blick behalten, dass der von russischen Truppen besetzte Teil der Ostukraine über erhebliche Bodenschätze verfügt und über erhebliche landwirtschaftliche Flächen. Aus meiner Sicht geht es Putin vor allem darum, über den Zugriff auf diese ökonomischen Ressourcen die extraktivistische russische Ökonomie zu retten, wenn die EU tatsächlich ernst macht mit der Energie- und Verkehrswende. Das würde die russische Ökonomie und den russischen Staatshaushalt ins Mark treffen und Russlands internationales militärische Agieren unbezahlbar machen (mehr dazu in meinem Blogbeitrag "Putins Krieg gegen die Ukraine – ein Krieg gegen die Energiewende" (https://europa.blog/de...).

      Leider unterstützt die EVP unter Leitung des CSU-MdEP Manfred Weber und in enger Koperation mit den Rechtsextremen faschistischen Gruppen im EP mit ihrem Agieren gegen die EU Energie- und Verkehrswende Putins Interessen.

      Vor diesem Hintergrund halte ich die Einschätzung, die Ukraine könne auf Territorium gut verzichten, für realitätsfern. Es kommt auf die konkreten Territorien an. Gerade auf den derzeit von Russland besetzten Teil kann die Ukraine aus ökonoimschen Gründen kaum verzichten. Auch aus EU-Perspektive wäre ein Verzicht problematisch und wohl nicht wünschenwert.

    2. Lutz Müller
      Lutz Müller · vor 2 Monaten

      @Jürgen Klute Danke, das sehe ich genauso.
      Allerdings ist der NYT-Artikel, den ich zitierte, keine Einschätzung, sondern Propaganda.

      Wie Dein Blogbeitrag zeigt, geht es Putin nicht nur um größenwahnsinnige Geschichtsbesessenheit - auch dies ist vor allem Propaganda, sondern um harte ökonomische Interessen. Aber auch der EU und den anderen globalen Playern.

      Einige rudimentäre statistische Daten zu den okkupierten Gebieten finden sich am Ende dieses https://www.piqd.de/fu...

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