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Zeit und Geschichte

Dirk Liesemer
Autor und Reporter
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piqer: Dirk Liesemer
Mittwoch, 29.04.2020

Warum der Zweite Weltkrieg im Nahen Osten zum Ende der Kolonialherrschaft beitrug

"Stunde Null" ist eine prägnante Metapher, zu der gerne gegriffen wird, wenn vom Ende des Zweiten Weltkriegs die Rede ist. Auch im gepiqten Artikel steht sie prominent in der Überschrift. Sie behauptet einen radikalen Bruch mit der Vergangenheit: Alles, was vorher war, gilt nicht mehr. Die Prominenz dieser Metapher verdankt sich übrigens auch einem Film des Regisseurs Roberto Rossellini: Deutschland im Jahre Null.

Vielleicht hätte der 8. Mai 1945 zu einer Stunde Null werden können: An jenem Tag kapitulierte die deutsche Wehrmacht bedingungslos, Hitler hatte bereits Tage zuvor Selbstmord begangen. Dass nun etwas Neues beginnen würde, empfanden damals viele Menschen. Trotzdem dauerte es noch Monate, ehe die NSDAP verboten und schließlich zu einer "verbrecherischen Organisation" erklärt wurde. Ein radikaler Neustart, der sich genau datieren ließe, fand also nicht statt, worüber denn auch unzählige Nationalsozialisten glücklich waren, die weiter erfolgreich einer Karriere nachgingen – besonders im Westen, aber auch im Osten.

Dass sich auch im Nahen Osten viele Menschen eine Stunde Null gewünscht hatten, darum geht es in diesem Text von David Motadel, der als Professor für internationale Geschichte an der London School of Economics and Political Science lehrt. Den Menschen in Syrien war für ihren Einsatz im Krieg die Unabhängigkeit versprochen worden – von den Kolonialmächten wie auch von den Nationalsozialisten. Als sie jedoch am 9. und 10. Mai 1945 in den Straßen von Damaskus für ein Ende der Fremdherrschaft und für Selbstbestimmung demonstrierten, wurde kurzerhand die französische Luftwaffe losgeschickt.

Warum der Zweite Weltkrieg im Nahen Osten zum Ende der Kolonialherrschaft beitrug
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