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Technologie und Gesellschaft

Magdalena Taube
Redakteurin
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piqer: Magdalena Taube
Dienstag, 20.06.2017

Wie soll die digitale Welt 2030 aussehen? Vor allem: menschlich.

Texte, die Studien auswerten und in einen Kontext stellen sind wichtig. Solch einen Text hat Daniel Krüger für Sie und für mich geschrieben. Es geht um die Studie "Values & Visions 2030" der Gesellschaft für innovative Marktforschung. Klingt nach viel Werbesprech, ist aber trotzdem interessant. So arbeitet Krüger heraus: 

Der Verlust von Autonomie, Kontrolle, aber auch sozialer Nähe könnte das entscheidende Thema in der künftigen Digitalisierungsdebatte sein. Trotz aller technischen Errungenschaften: Vor allem Geborgenheit und Sicherheit scheint die digitale Zukunft nicht zu bieten.

Was lässt sich daraus ableiten? Beispielsweise die Forderung, Digitalisierungsprozesse inklusiv zu gestalten, um keine Gruppen auszuschließen, die nicht mehr mitkommen oder nicht mehr mitmachen wollen:

Dies ist eine große Herausforderung für uns alle, die wir nur bewältigen können, indem wir den technischen Fortschritt sozial verträglichen gestalten. Indem wir ihm normative Grenzen setzen, die auf der Basis von Respekt, Solidarität und gegenseitiger Anerkennung funktionieren.

Wie soll die digitale Welt 2030 aussehen? Vor allem: menschlich.
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