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Technologie und Gesellschaft

René Walter
Ins-Internet-Schreiber seit 2005, Mit-Sachen-Auskenner seit 1974

Irgendwas mit Medien seit 1974|1996 (amateurish|professionell), Typograph, Grafiker, Blogger. Ask me anything.

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piqer: René Walter
Dienstag, 31.07.2018

Unfollow Everybody

Anil Dash mit einer Tabula Rasa-Anleitung für Twitter. Das Backup seiner Followings und ein bisschen Listenvoodoo erreichte er mit einem Kommandozeilentool namens t, und selbst wenn Kommandozeile für den normalen Anwender abschreckend wirken mag, so ist die Installation und Bedienung in diesem Fall alles andere als kompliziert. Und das Ergebnis von Anil Dashs radikaler Timeline-Entschlackung liest sich so, als ob sich das lohnen würde.

Ich mag seinen neuen Follow-Ansatz sehr gerne, vor allem seine grade für piqd-User interessante, strikte No-News-or-Corporations-Policy (die er in verschiedenen Listen organisiert, um seine Filtersouveränität zu wahren). Kein Journalismus in der Timeline für digitale Entspannung. Sollte zum Nachdenken anregen.

"It's been about a week and a half, and, well... Twitter is a lot more pleasant. I've chosen a handful of accounts to follow each day (most ones that I followed before, some entirely new to me) and it's made a big difference. […]

One of the most immediate benefits is that, when something terrible happens in the news, I don't see an endless, repetitive stream of dozens of people reacting to it in succession. It turns out, I don't mind knowing about current events, but it hurts to see lots of people I care about going through anguish or pain when bad news happens. I want to optimize for being aware, but not emotionally overwhelmed.

To that point, I've also basically not refollowed any news accounts or 'official' corporate accounts. Anything I need to know about major headlines gets surfaced through other channels, or even just other parts of Twitter, so I don't need to see social media updates from media companies whose entire economic model is predicated on causing me enough stress to click through to their sites.

Similarly, I've focused a lot more on artists and activists and people who write about the stuff I'm obsessed with in general — Prince or mangoes or urban transit or the like."

Unfollow Everybody
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Kommentare 1
  1. Silke Jäger
    Silke Jäger · Erstellt vor 9 Monaten ·

    Danke für diesen anregenden Text! Wie angenehm der Gedanke ist, dass man ja immer noch selbst Einfluss darauf nehmen kann, welche Nachrichten einen so erreichen. Das meine ich ernst: Einmal getroffene Entscheidungen kleben ja ziemlich gut. Das trifft auch für Twitter zu. So wie man ab und zu mal die Bude entrümpeln muss, sollte man auch mit den Online-Wohnzimmern verfahren.