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Technologie und Gesellschaft

Sonja Peteranderl
Reporter

Senior Editor @Wired_Germany. Co-Founder @BuzzingCities Lab. Berichtet auch für andere Medien wie Spiegel Online über internationale Politik, Tech, Cyber & Crime, OC, oft aus Lateinamerika/Mexiko.

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piqer: Sonja Peteranderl
Sonntag, 01.05.2016

Digitale Ethik: Man kann sich nicht darauf verlassen, dass Firmen vielleicht das Richtige tun

Auf der Global Mobile Internet Conference in Peking vergangene Woche machte sich Chris Anderson (Gründer von DIY Drones, CEO von 3DRobotics) bei seinem Talk darüber lustig, wie die US-Bundesluftfahrtbehörde FAA prognostizierte, dass bis 2017 etwa 20.000 Drohnen produziert werden würden – aber allein Andersons Firma längst mehr Drohnen produzierte. Die Behörde hatte den Boom kommerzieller Drohnen für den Privatgebrauch verschlafen und musste sich dann mit der Regulierung beeilen. Ob Drohnen, Big Data, Künstliche Intelligenz, Internet of Things: Digitale Trends entwickeln sich immer schneller als die Politik folgen kann – die sich dann bemüht, Gesetze und Rahmenbedingungen um bereits Realität gewordene Produkte herumzustricken. Häufig setzen Unternehmen dabei ihre Interessen durch, doch freiwillige Selbstverpflichtungen von Firmen regulieren in den seltensten Fällen den Markt auf eine Weise, die auch gesellschaftlich wünschenswert ist. Der Nature-Artikel erklärt kompakt, warum eine digitale Ethik notwendig ist – die im Idealfall in die Zukunft blickt, bevor der Markt Fakten schafft. Gerade Künstliche Intelligenz (AI) könnte tiefgreifende Nebeneffekte haben, die wir jetzt noch gar nicht erfassen können: "Concerns over AI are not simply fear-mongering. Progress in the field will affect society profoundly, and it is important to make sure that the changes benefit everyone."

Digitale Ethik: Man kann sich nicht darauf verlassen, dass Firmen vielleicht das Richtige tun
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